Am Abend des 10. Oktober 2026 verloren drei Kinder im Alter von nach Polizeiangaben zwischen 12 und 14 Jahren auf dem Stauwehr an der Lahn bei Nievern (Rhein‑Lahn-Kreis) in der hereinbrechenden Dunkelheit die Orientierung. Eine Spaziergängerin alarmierte die Rettungsleitstelle; daraufhin wurden Feuerwehr, Rettungsdienst, die Polizei sowie ein Polizeihubschrauber alarmiert. ([polizei.pressportal.de](https://polizei.pressportal.de/blaulicht/r/Bad%20Ems?utm_source=openai))
Zwei der Kinder konnten eigenen Angaben zufolge zunächst selbst wieder ans Ufer gelangen. Das dritte Kind musste von Einsatzkräften der Feuerwehr vom Wehr geborgen und ans Ufer gebracht werden. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst wurden alle drei Kinder unverletzt ihren Eltern übergeben. Angaben zur Identität der Kinder oder zu weiteren Verletzungen machte die Polizei nicht. ([tv-mittelrhein.de](https://www.tv-mittelrhein.de/mediathek/news/36860/Feuerwehr_rettet_Kind_von_Stauwehr.html?utm_source=openai))
Nach Schilderung der Einsatzkräfte hatten die Jugendlichen vermutlich versucht, eine auf der gegenüberliegenden Seite der Lahn gelegene Insel zu erreichen; auf dem etwa 30 Meter langen Wehr seien sie in der Dunkelheit orientierungslos geworden, erläuterte ein Polizeisprecher. Hinter dem Wehr fällt das Gelände mehrere Meter ab, weshalb unmittelbar akute Absturz- und Ertrinkungsgefahr bestanden habe. Vor Ort wurden Wasserrettungsstaffeln und Feuerwehrtrupps eingesetzt; ein Hubschrauber unterstützte die Ausleuchtung der Einsatzstelle. ([tv-mittelrhein.de](https://www.tv-mittelrhein.de/mediathek/news/36860/Feuerwehr_rettet_Kind_von_Stauwehr.html?utm_source=openai))
Die Polizeidirektion Montabaur veröffentlichte eine Kurzmeldung zum Einsatz und bestätigte den zeitlichen Ablauf sowie die Beteiligung mehrerer Rettungsorganisationen. Demnach bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdungslage über den unmittelbar beteiligten Kindern hinaus; Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls seien nicht notwendig gewesen. ([polizei.pressportal.de](https://polizei.pressportal.de/blaulicht/r/Bad%20Ems?utm_source=openai))
Der Vorfall verweist auf die Gefährdungslage an Wehranlagen: Stauwehre und Wehrschwellen sind bei Dunkelheit und nasser Witterung besonders riskant, weil Strömungen, Unterwasserströmungen und Absturzkanten für Außenstehende schwer erkennbar sind. Experten weisen regelmäßig darauf hin, Uferbereiche und Wehre nur mit geeigneter Beleuchtung und Abstand zu betreten und Kinder über die Gefahren von Fließgewässern aufzuklären. Konkrete Maßnahmen in Folge dieses Einsatzes kündigten die beteiligten Behörden bislang nicht an. ([tv-mittelrhein.de](https://www.tv-mittelrhein.de/mediathek/news/36860/Feuerwehr_rettet_Kind_von_Stauwehr.html?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).