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Frankfurt erwartet heute Großdemos wegen Freiheitspreis für Reza Pahlavi

In Frankfurt am Main sind heute anlässlich der geplanten Verleihung des Freiheitspreises an Reza Pahlavi mehrere Großkundgebungen angekündigt. Stadt und Polizei richten Sperrungen und Verkehrsmaßnahmen ein.

In Frankfurt am Main werden heute anlässlich der geplanten Verleihung des Freiheitspreises der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an Reza Pahlavi mehrere Großdemonstrationen erwartet. Nach Angaben der Stadt Frankfurt und der Polizei Frankfurt sind für den Tag zahlreiche Aufzüge und stationäre Kundgebungen angezeigt, teils mit Teilnehmerzahlen im fünfstelligen Bereich. Es ist mit Sperrungen einzelner Straßen sowie mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt zu rechnen.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit plant, den Freiheitspreis in Frankfurt zu überreichen. Als Veranstaltungsort ist von der Stiftung die Paulskirche genannt worden. Pahlavi, Sohn des letzten iranischen Schahs, soll die Auszeichnung nach Stiftungsangaben stellvertretend für das iranische Volk entgegennehmen. Die Stadt Frankfurt bestätigte die Anmeldung mehrerer Versammlungen im Umfeld der Veranstaltung, betonte jedoch, dass Anmeldungen grundsätzlich von den jeweiligen Veranstaltern vorgenommen werden und die Behörden über Auflagen und Routen entscheiden.

Die Entscheidung über die Preisvergabe hat im Vorfeld deutliche Reaktionen ausgelöst. Kritikerinnen und Kritiker halten die Ehrung Pahlavis für politisch problematisch, da sie eine Aufwertung monarchistischer Positionen befürchteten. Iranische Exilgruppen sowie andere Initiativen mobilisierten sowohl zu Unterstützungs- als auch zu Gegenkundgebungen. Nach Behördenangaben verlaufen zentrale Versammlungsorte und Routen unter anderem über den Römerberg, die Weseler Werft und den Ostpark. Die Polizei Frankfurt bereitet sich auf ein dynamisches Lagebild vor und kündigte lageabhängige Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen an.

Pahlavi ist seit Jahren eine prominente Figur des iranischen Exils. Er ruft wiederholt zu internationaler Unterstützung für Proteste gegen die iranische Führung auf und ist bei Diaspora-Veranstaltungen in Europa präsent. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hebt hervor, der Freiheitspreis ehre den Einsatz für Freiheit und Menschenrechte im Iran; die Auszeichnung richte sich nach ihrer Darstellung nicht an ein politisches Lager, sondern an das Eintreten für fundamentale Rechte.

Die Behörden verweisen darauf, dass das Versammlungsrecht gilt und Auflagen der öffentlichen Sicherheit dienen. Genauere Angaben zu Teilnehmerzahlen und Ablauf lassen sich erfahrungsgemäß erst im Tagesverlauf verifizieren. Verkehrsteilnehmende sollen den Innenstadtbereich weiträumig umfahren und mehr Zeit einplanen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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