Die Freiwillige Feuerwehr Freiburg hat am 19. September 2026 eine groß angelegte Übung am Freiburger Münster durchgeführt. Auf dem Münsterplatz simulierten Einsatzkräfte einen Brand mit mehreren Rettungslagen, um Abläufe, Kommunikation und den Schutz der historischen Bausubstanz im Ernstfall zu erproben. Die Stadt Freiburg hatte die Übung angekündigt und organisatorisch begleitet. Sie war Teil des 175. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg.
Nach Angaben der Stadt fand die Übung am Nachmittag statt. Mehrere Löschzüge, Führungsdienste und unterstützende Hilfsorganisationen waren beteiligt. Auf dem Münsterplatz wurden Absperrungen eingerichtet, Besucherinnen und Besucher vorab informiert und die Verkehrsführung vorübergehend angepasst. Oberbürgermeister Martin Horn verfolgte Teile der Übung vor Ort und dankte den Kräften für ihren Einsatz im Bevölkerungsschutz.
Die Feuerwehr nannte drei Schwerpunkte: Erstens die Rettung von Menschen aus schwer zugänglichen Bereichen des Turms, zweitens die brandtechnische Sicherung der Sandsteinfassaden, drittens die Leitung eines Einsatzes mit hoher Öffentlichkeitspräsenz. Bereits im April 2026 hatten die Bergwacht Schwarzwald und die Feuerwehr bei einer gemeinsamen Übung am Westturm das Sichern und Evakuieren geprobt; die jetzige Lageübung knüpfte daran an.
Die Stadtverwaltung verwies auf die besonderen Anforderungen denkmalgeschützter Bauwerke: enge Zugänge, empfindliche Materialien und die unmittelbare Nähe stark frequentierter Bereiche verlangen präzise Einsatzplanung und angepasste Technik. Im Zuge der Übung wurden Evakuierungswege auf dem Münsterplatz getestet und die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Ordnungsbehörden überprüft.
Nach Darstellung der Einsatzleitung liefern derartige Übungen belastbare Erkenntnisse für den Ernstfall. Dazu zählen etwa die Materialbelastung durch Löschmittel, die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen an der Fassade, die Erreichbarkeit kritischer Punkte im Bauwerk und das Zusammenspiel der Führungsebenen. Die Ergebnisse sollen laut Stadt Freiburg in den kommenden Wochen ausgewertet und, soweit nötig, in Dienst- und Einsatzpläne überführt werden.
Die Angaben beruhen auf Mitteilungen der Stadt Freiburg sowie Berichten lokaler Medien und dienen der Einordnung eines planmäßigen Präventionseinsatzes. Ein realer Brand lag nicht vor; Ziel der Maßnahme war die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und die Erprobung denkmalgerechter Einsatzkonzepte am Freiburger Münster.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).