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Frontalzusammenstoß auf B10 bei Gingen: Vier Verletzte und toter Hund

Auf der Bundesstraße 10 bei Gingen an der Fils sind am Sonntagabend zwei Unfälle kurz nacheinander passiert. Vier Menschen wurden verletzt, ein Hund starb. Die Strecke war stundenlang gesperrt.

Auf der Bundesstraße 10 bei Gingen an der Fils hat es am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle gegeben. Zunächst stießen nahe einer Kreuzung zwei Autos frontal zusammen. Nach Polizeiangaben saß in einem der Wagen ein Hund, der den Zusammenprall nicht überlebte. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter mindestens eine Person schwer. Insgesamt meldete die Polizei später vier Verletzte. Als mögliche Ursache wird geprüft, ob eine Autofahrerin eingeschlafen ist und auf die Gegenfahrbahn geriet.

Kurz nach dem ersten Unfall staute sich der Verkehr. In diesem Rückstau kam es zu einem zweiten Zusammenstoß: Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem Kleinlaster, der zuvor gewendet hatte. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Einsatzkräfte brachten mehrere Betroffene in umliegende Kliniken. Die Bundesstraße 10 blieb in beide Richtungen bis in die Nacht voll gesperrt; die Freigabe erfolgte nach Polizeiangaben erst gegen 1 Uhr. Der vorläufige Sachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.

Vor Ort waren neben der Polizei die Feuerwehr Gingen, die Feuerwehr Kuchen und die Feuerwehr Geislingen sowie das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber stand bereit, musste nach den vorliegenden Berichten jedoch nicht eingesetzt werden. Die Polizei sicherte Spuren und leitete Ermittlungen zum genauen Hergang beider Unfälle ein. Ob technische Defekte, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielten, ist offen.

Die Informationen beruhen auf übereinstimmenden Berichten des Südwestrundfunks und der Südwest Presse, die sich auf Auskünfte der zuständigen Polizei stützen. Für den Bereich des Landkreis Göppingen ist das Polizeipräsidium Ulm zuständig. Eine ausführliche schriftliche Mitteilung der Behörde war zunächst nicht öffentlich abrufbar; die Angaben zu Verletztenzahl, Straßensperrung, möglicher Ursache und Sachschaden wurden von der Polizei vor Ort genannt und von beiden Medien berichtet.

Die Unfälle führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Filstal. Für den Pendlerverkehr auf der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Stuttgart und Ulm gab es weiträumige Umleitungen. Die Ermittler wollen klären, ob das Wendemanöver im Rückstau verkehrsrechtlich relevant war und ob bei dem Frontalzusammenstoß Fahrfehler oder Übermüdung ursächlich waren. Ergebnisse dazu stehen noch aus.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen