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Fünf Verletzte bei Auffahrunfall auf der A81 bei Widdern

Bei Widdern sind am 24. Oktober fünf Menschen nach einem Auffahrunfall auf der A81 verletzt worden, zwei davon schwer. Die Fahrbahn Richtung Würzburg war bis etwa 16 Uhr gesperrt.

Auf der A81 bei Widdern im Landkreis Heilbronn sind am 24. Oktober gegen 14:30 Uhr fünf Menschen bei einem Auffahrunfall verletzt worden, zwei davon schwer. Das teilte das Polizeipräsidium Heilbronn mit. Demnach fuhr eine 18-jährige Fahrerin eines Skoda auf dem rechten Fahrstreifen hinter einer Sattelzugmaschine, die nach der Raststätte Jagsttal Ost deutlich langsamer wurde. Die junge Fahrerin bremste und schaltete die Warnblinkanlage ein. Eine nachfolgende 35-jährige Volvo-Fahrerin prallte auf den Skoda auf. Nach bisherigen Erkenntnissen war der vorausfahrende Sattelzug an dem Unfall nicht beteiligt und setzte später die Fahrt fort.

Nach Angaben der Verkehrspolizei Tauberbischofsheim erlitten die 18-jährige Skoda-Fahrerin und ihr 53-jähriger Beifahrer mittelschwere Verletzungen und kamen in umliegende Krankenhäuser. Eine 50-jährige Mitfahrerin auf der Rückbank wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Ludwigsburg geflogen. Die 35-jährige Auffahrende trug ebenfalls schwere Verletzungen davon. Ein fünfjähriges Kind, das bei ihr im Auto saß, wurde leicht verletzt in ein Klinikum nach Heilbronn gebracht.

An den beiden beteiligten Pkw entstand nach Polizeiangaben wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 75.000 Euro. Wegen Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb die Richtungsfahrbahn Würzburg bis etwa 16:00 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Möckmühl durch die Autobahnmeisterei Möckmühl abgeleitet.

Die Verkehrspolizei Tauberbischofsheim hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Geprüft werden insbesondere die Abläufe beim Abbremsen, die Reaktionen der Beteiligten und mögliche Sichtfaktoren. Ob technische Defekte, Ablenkung oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle spielten, ist bislang offen. Hinweise auf ein Fremdverschulden durch den vorausfahrenden Sattelzug liegen derzeit nicht vor.

Der Abschnitt der A81 bei Widdern ist im Fern- und Schwerverkehr stark frequentiert. Temporäre Geschwindigkeitsreduzierungen und langsam fahrende Lastwagen können das Unfallrisiko bei unzureichendem Abstand erhöhen. Konkrete Rückschlüsse auf die Häufigkeit solcher Auffahrunfälle an dieser Stelle lassen sich aus der aktuellen Meldung jedoch nicht ziehen; maßgeblich sind die weiteren polizeilichen Ermittlungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen