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Fünf Verletzte nach gelöstem Metallteil an Breakdance auf dem Cannstatter Wasen

Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart hat sich am 3. Oktober 2026 an der Attraktion Breakdance No. 1 ein Metallteil gelöst. Fünf Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer; die Polizei ermittelt zur Ursache.

Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart hat sich am Samstagabend, 3. Oktober 2026, an der Attraktion Breakdance No. 1 ein Metallteil von der rotierenden Plattform gelöst. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Mitarbeiter des Fahrgeschäfts. Rettungskräfte versorgten die Betroffenen vor Ort; eine Frau wurde mit Verdacht auf einen Oberschenkelbruch in ein Krankenhaus gebracht.

Das Polizeipräsidium Stuttgart hat Ermittlungen zum genauen Ablauf eingeleitet. Geprüft wird demnach, ob ein technischer Defekt, Fehler bei der Sicherung oder eine vorsätzliche Fremdeinwirkung ursächlich war. Nach Darstellung des Betreibers in ersten Mediengesprächen könnte das gelöste Bodenblech auf äußere Einwirkung zurückgehen. Eine abschließende Bewertung liegt bislang nicht vor.

Der Vorfall ereignete sich am Abend des Einheitsfeiertags auf dem Festgelände in Bad Cannstatt. Polizeikräfte sperrten den Bereich und befragten Zeuginnen und Zeugen. Laut übereinstimmenden Berichten, darunter der Deutschen Presse-Agentur und regionalen Medien, setzte die Polizei technische Sachverständige ein. Zuständig für die Gesamtveranstaltung ist die in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, die mit den Ermittlungsbehörden koordiniert.

Die zentrale Frage der Untersuchung ist, wie sich das Metallteil während des Betriebs von der Drehscheibe lösen konnte. Dabei dürfte es um den Zustand des betroffenen Bauteils, die Sicherungs- und Wartungsprotokolle sowie mögliche äußere Einflüsse gehen. Das Polizeipräsidium Stuttgart machte keine Angaben dazu, wann Ergebnisse zu erwarten sind.

Das Cannstatter Volksfest zählt zu den größten Volksfesten in Deutschland. Für Fahrgeschäfte gelten behördliche Abnahmen und regelmäßige Kontrollen. Nach vergleichbaren Vorfällen werden üblicherweise Prüffristen, Sicherungsmaßnahmen und betroffene Bauteile erneut begutachtet. Aussagen über eine dauerhafte Betriebsaussetzung einzelner Anlagen lagen mit Stand 6. Oktober 2026 nicht vor.

Die bisher bekannte Verletztenzahl und erste Angaben zur Schwere der Verletzungen stützen sich auf Mitteilungen der Polizei sowie auf dpa-Informationen, die von regionalen Redaktionen aufgegriffen wurden. Über die Ursachen des Unfalls und mögliche strafrechtliche Konsequenzen wollen die Ermittler nach Abschluss der technischen Prüfungen informieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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