In Greiz sind nach einem gemeldeten Gasgeruch alle Sperrungen aufgehoben und die Evakuierten in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Die Einsatzleitung gab am Morgen des 25. September Entwarnung für die Greizer Neustadt. Nach bisherigen Angaben bestand zuletzt keine akute Gefahr mehr, die Gasversorgung wurde schrittweise wiederhergestellt. Zur genauen Ursache des Zwischenfalls laufen Prüfungen.
Am Abend des 24. September hatten Anwohner im Bereich Rudolf-Breitscheid-Straße und Südstraße Gasgeruch gemeldet. Die Rettungsleitstelle Gera alarmierte daraufhin Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Vor Ort bestätigten Messungen einen Gasaustritt, woraufhin die Einsatzkräfte betroffene Straßenzüge absperrten, die Gasversorgung in Teilbereichen unterbrachen und vorsorglich auch eine angrenzende Bahnstrecke sperrten. Etwa 50 Menschen wurden aus umliegenden Gebäuden in Sicherheit gebracht und vorübergehend betreut.
Die Landespolizeiinspektion Gera teilte mit, die Lage sei zunächst unklar gewesen; die Lecksuche übernahmen Fachkräfte der Feuerwehr und Techniker des Versorgers. Die Feuerwehr Greiz koordinierte die Absperrungen, führte Messreihen durch und legte Schutzzonen fest. Die Stadt Greiz unterstützte mit Unterbringungs- und Informationsangeboten für Betroffene. Größere Zwischenfälle oder Verletzungen wurden bis zum Abschluss der Maßnahmen nicht bekannt.
In den frühen Morgenstunden des 25. September hoben die Einsatzkräfte die Straßensperrungen und die Sperrung der Bahnstrecke auf. Die Evakuierung endete, betroffene Haushalte konnten zurückkehren. Die Stadt Greiz und die Einsatzleitung betonten, dass weitere Sicherheitsmessungen erfolgten, bevor Bereiche wieder freigegeben wurden. Hinweise auf eine konkrete Schadstelle oder Bauarbeiten als Auslöser bestätigten die Behörden zunächst nicht.
Offen ist, ob an Leitungen oder Hausanschlüssen Reparaturen notwendig werden und ob kurzfristige Netzabschaltungen einzelne Straßenzüge weiterhin betreffen könnten. Zuständig für die technische Klärung sind die Betreiber des Gasnetzes in Abstimmung mit der Feuerwehr Greiz und der Landespolizeiinspektion Gera. Aussagen zu Haftung oder möglichen Ersatzansprüchen wollen die beteiligten Stellen erst nach Abschluss der Untersuchungen treffen. Für Anwohnerinnen und Anwohner gilt die Empfehlung, bei erneut wahrgenommenem Gasgeruch sofort den Notruf zu wählen, Gebäude zu verlassen und Zündquellen zu vermeiden.
Die Ereignisse vom 24. und 25. September zeigen ein abgestimmtes Vorgehen der Einsatzkräfte mit dem Ziel, Risiken früh zu minimieren. Mit der Entwarnung und der Wiederaufnahme des Verkehrs ist der akute Einsatz beendet; Ergebnisse zur Ursache werden erwartet.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).