Hamburg

Gastronation debattiert in Hamburg die Lage der Gastronomie

Rund 1.500 Fachleute der Gastronomie haben sich in der Georg Elser Halle im Grünen Bunker in Hamburg versammelt. Im Fokus standen Personal, Kalkulation und Digitalisierung.

In Hamburg hat am 26. Oktober 2026 die Fachkonferenz Gastronation ihre Premiere gefeiert. In der Georg Elser Halle im Grünen Bunker in St. Pauli diskutierten laut Veranstalter rund 1.500 Teilnehmende aus der Gastronomie über Personalgewinnung, betriebswirtschaftliche Kalkulation und die Digitalisierung von Abläufen. Organisator ist die Gastro Business School unter der Leitung des Gastrounternehmers Kemal Üres. Der Einlass begann am Vormittag, das Programm startete um 11 Uhr und lief bis in den Abend.

Inhaltlich zielte die Veranstaltung auf akute Branchenthemen: Steigende Kosten, anhaltender Fachkräftemangel und veränderte Konsumgewohnheiten setzen viele Betriebe unter Druck. In Panels, Vorträgen und Masterclasses wurden praktische Ansätze vorgestellt, etwa zur Preiskalkulation in Zeiten höherer Wareneinsätze, zu Recruiting und Mitarbeiterbindung sowie zu digitalen Bestell- und Kassensystemen. Nach Angaben der Organisatoren reichte das Spektrum der Referenten von Betriebspraktikern bis zu Beratern und Branchenexperten. Ein NDR-Beitrag begleitete den Auftakt in Hamburg und ordnete die Erwartungen der Szene an das neue Forum ein.

Belegt ist: Veranstaltungsort war die Georg Elser Halle im Grünen Bunker an der Feldstraße 66 in 20359 Hamburg. Die Gastronation wurde als eintägiges Branchenforum mit mehreren Bühnen, Masterclasses und Networking-Formaten organisiert. Die Sprecherliste war im Vorfeld veröffentlicht worden. Zahlen zu Teilnehmenden beruhen auf Angaben des Veranstalters.

Für Hamburg hat die Wahl des Ortes Signalwirkung. Der umgebaute Grüner Bunker hat sich seit seiner Wiedereröffnung zu einem neuen Kultur- und Veranstaltungsort in St. Pauli entwickelt. Mit der Gastronation nutzt nun auch die Gastrobranche die Sichtbarkeit des Gebäudes für einen konzentrierten Erfahrungsaustausch.

Zur Wirkung der Konferenz liegen naturgemäß noch keine belastbaren Ergebnisse vor. Teilnehmende und Veranstalter verbinden mit dem Format die Erwartung, dass Betriebe schnell anwendbare Instrumente für Personal, Kalkulation und Prozesse mitnehmen. Ob daraus eine spürbare Entlastung bei Personalmangel, Kosten- und Preisdruck entsteht, hängt von der Umsetzung in den Unternehmen ab; Prognosen dazu wurden auf der Konferenz als möglich, aber unsicher bewertet.

Die Angaben stützen sich auf die Kommunikation der Gastro Business School und begleitende Berichte aus Hamburg. Alle Fakten beziehen sich auf den Veranstaltungstag und wurden am 26. Oktober 2026 abgeglichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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