Am 26. September 2026 rückt erneut die Frage in den Mittelpunkt, wie Schulen mit starken Gefühlen wie Wut umgehen können. Kommunale Angebote und universitäre Modellprojekte beschreiben strukturierte Trainings, die Wahrnehmung, Selbstregulation und Konfliktstrategien vermitteln, um impulsive Aggressionen zu verringern und die Lernatmosphäre zu stabilisieren. ([stadt-koeln.de](https://www.stadt-koeln.de/artikel/65484/index.html?utm_source=openai))
Die Stadt Köln führt etwa unter dem Dach des Schulpsychologischen Dienstes das Programm „Willkommen Gefühle! – Ein Training zum Umgang mit starken Gefühlen in der Schule“ als eines ihrer Angebote auf; das Konzept arbeitet in kleinen Gruppen mit Gefühlskarten, Rollenspielen sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen und sieht die Einbindung von Erziehungsberechtigten vor. Konkrete Termine und organisatorische Hinweise werden vom Schulpsychologischen Dienst bereitgestellt. ([stadt-koeln.de](https://www.stadt-koeln.de/artikel/65484/index.html?utm_source=openai))
Parallel belegen längerfristig angelegte Modellprojekte in Rheinland-Pfalz, dass praktische Workshops mit Emotionswahrnehmung, Handlungslisten und Deeskalationsstrategien bei teilnehmenden Klassen zu einer gesteigerten Selbstreflexion und veränderten Konfliktkultur führen können. In einem früheren Projekt arbeiteten Psychologie-Studierende mit fünften Klassen; dort entstanden messbare Hilfsmittel wie „Kleine Listen“ zur Selbstregulation. Solche Befunde stammen aus wissenschaftlich begleiteten Projekten, die jedoch in Umfang und Evaluation variieren. ([deutschlandfunkkultur.de](https://www.deutschlandfunkkultur.de/resilienzprojekt-an-pfaelzischen-schulen-den-umgang-mit-100.html?utm_source=openai))
Fachleute warnen zugleich davor, Gefühlstrainings als Allheilmittel zu sehen: Wirkung hängt von Programmqualität, Dauer, altersgerechter Umsetzung, fachlicher Begleitung und der Einbindung von Schulen und Familien ab. Nachhaltige Ansprüche erfordern operationalisierbare Zielvorgaben (etwa Reduktion impulsiver Vorfälle), standardisierte Evaluationskriterien und die Einbindung schulpsychologischer Dienste sowie externer Fachstelle(n). ([stadt-koeln.de](https://www.stadt-koeln.de/artikel/65484/index.html?utm_source=openai))
Für Schulträger und Schulen bedeutet das: Priorität für evidenzbasierte Konzepte, klare Zieldefinitionen, verbindliche Fortbildungen für Lehrkräfte und eine Evaluation, die Langzeiteffekte prüft. Nur dann können Emotionstrainings verlässlich Teil schulischer Prävention werden und erwartete Effekte wie geringere Gewaltvorfälle und bessere Lernbedingungen unterstützen. ([stadt-koeln.de](https://www.stadt-koeln.de/artikel/65484/index.html?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).