Kurzmeldung
Zwischen Aidlingen und Darmsheim im Landkreis Böblingen ist am Montag, 12. Oktober 2026, ein Liniengelenkbus von der Fahrbahn der Kreisstraße K1066 abgekommen und beim Aufprall am Faltenbalg entzwei gebrochen. Nach Angaben der Polizei wurden drei der insgesamt fünf Insassen verletzt, davon eine Person schwer und zwei leicht. Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Kliniken. Weitere Betroffene gab es laut Polizei nicht.
Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag in Fahrtrichtung Darmsheim. Warum der Gelenkbus die Straße verließ und in den bewachsenen Seitenstreifen prallte, ist noch unklar. Das Fahrzeug trennte sich am Faltenbalg, dem ziehharmonikaartigen Verbindungsstück zwischen den beiden Wagenkästen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Hergang aufgenommen, sichert Spuren und veranlasst technische Untersuchungen am Bus. Dabei sollen mögliche Ursachen wie Fahrfehler, unangepasste Geschwindigkeit, ein technischer Defekt oder Fremdeinwirkung geprüft werden. Konkrete Feststellungen lagen bis zum Abend nicht vor.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Für Bergung und Unfallaufnahme blieb die Kreisstraße K1066 zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Sperrung führte zu Behinderungen im Umfeld, insbesondere auf den Ausweichrouten in Richtung Böblingen. Angaben zum betroffenen Verkehrsbetrieb, zum genauen Verletzungsbild oder zu fahrzeugtechnischen Besonderheiten machten die Einsatzkräfte zunächst nicht.
Der Südwestrundfunk und regionale Medien berichteten zeitnah über das Geschehen, Grundlage der Angaben sind die Informationen der Polizei vor Ort. Ein Sprecher kündigte an, weitere Details zu veröffentlichen, sobald die Auswertung der Spuren und die technischen Prüfungen abgeschlossen sind. Bis dahin bleibt offen, ob eine Störung am Fahrzeug oder äußere Einflüsse den Unfall begünstigt haben.
Für den Linienverkehr auf der Strecke zwischen Aidlingen und Darmsheim bedeutet der Vorfall kurzfristige Anpassungen. Betreiber und Aufgabenträger müssen klären, wie Fahrgäste über Ersatzfahrten und Verzögerungen informiert werden. Mit einer Normalisierung des Verkehrs ist erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten und der technischen Sicherungsmaßnahmen zu rechnen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).