Am Sonntag, 18. Oktober 2026, versteigert ein Konstanzer Auktionshaus mehrere Bilder aus dem Nachlass des 2014 verstorbenen Entertainers Udo Jürgens. Die Lose sollen am Nachmittag ab etwa 16 Uhr aufgerufen werden, bestätigte das Haus am Samstag. Über die bevorstehende Auktion berichteten zuvor SWR Aktuell und der Südkurier.
Zum Aufruf stehen nach Angaben des Auktionshauses unter anderem Landschaftsdarstellungen sowie Arbeiten, die in den Privathäusern des Künstlers hingen. Mehrere Werke stammen von Manfred Bockelmann, dem Bruder von Udo Jürgens, sowie aus dem weiteren Familien- und Freundeskreis. Einheitliche Schätzpreise wurden vorab nicht genannt; sie werden üblicherweise im ausführlichen Katalog ausgewiesen und können sich im Saalverlauf ändern. Zuschläge und Endpreise stehen erst mit Abschluss der jeweiligen Lose fest.
Die Veranstalter verweisen darauf, dass bei Nachlassobjekten die Provenienz, der Erhaltungszustand und die Nachfrage im Sammlermarkt den Ausschlag für die Preisbildung geben. Ein besonderer Faktor ist die belegte Herkunft aus dem persönlichen Umfeld von Udo Jürgens. Nach Darstellung des Auktionshauses werden Echtheitsnachweise und rechtliche Fragen der Erbfolge geprüft, bevor Werke in den Verkauf gelangen. Unabhängige Bestätigungen zu künftigen Zuschlägen liegen naturgemäß erst nach der Auktion vor.
Die Versteigerung hat auch einen regionalen Bezug: Udo Jürgens war dem Bodensee verbunden, und Teile seines privaten Kunstbesitzes hingen in seinen Häusern in der Region. Der Termin in Konstanz führt diese Verbindung vor Augen und lenkt das Interesse von Sammlerinnen und Sammlern auf Arbeiten aus dem Umfeld der Familie, darunter die von Manfred Bockelmann.
In den vergangenen Jahren wurden bereits einzelne Objekte aus dem Besitz von Udo Jürgens auf Auktionen angeboten. Die nun geplante Offerte in Konstanz setzt diese Entwicklung auf lokaler Ebene fort. Angaben über Interessenten oder Vorabgebote machten die Beteiligten nicht. Die Berichte von SWR Aktuell und Südkurier beziehen sich auf die Ankündigung des Auktionshauses; weitergehende Details sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht belegt. Für den Ablauf gilt: Erst der Hammer entscheidet über den Marktpreis, der über den veröffentlichten Schätzungen liegen kann oder darunter bleibt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).