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Geretteter Uhu „Horst“ bei Wentorf am 25. Oktober 2026 wieder ausgewildert

Der Ende September/Anfang Oktober ölverschmierte Uhu „Horst“ wurde am 25. Oktober 2026 von der Falknerin Heike Knesebeck nahe Geesthacht zurück in sein Revier entlassen. Nach tierärztlicher Kontrolle gilt der Vogel als gesund und flugtüchtig.

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, hat die Falknerin Heike Knesebeck in der Nähe von Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) den als „Horst“ bezeichneten Uhu wieder in die Freiheit entlassen. Das teilte der NDR in einer Meldung vom Abend des 25. Oktober mit. Nach kurzem Zögern startete der Vogel, der zuvor auf einer Mülldeponie gefunden und stark mit Öl verschmutzt war, und flog über das Feld in sein bekanntes Revier. Knesebeck begründete die Wahl des Entlassungsorts damit, dass das Gebiet dem Uhu als Lebensraum vertraut sei.

Der Vogel war Anfang Oktober auf dem Recyclinghof entdeckt worden; zunächst wurde er gereinigt und medizinisch versorgt. Vor der Auswilderung erfolgte eine abschließende Untersuchung durch einen Tierarzt, die keine weiteren Schäden ergab. Nach Angaben der betreuenden Falknerin und des NDR ist „Horst“ wieder in gutem Zustand und flugtüchtig. Konkrete Befunde der Untersuchung, etwa zu Gewicht, Nahrungsaufnahme oder Blutwerten, wurden in der öffentlich zugänglichen Berichterstattung nicht im Detail genannt.

Der Fall reiht sich in eine Reihe von Rettungsfällen heimischer Großvögel, bei denen schnelle Versorgung und fachgerechte Pflege über Erfolg oder Scheitern entscheiden. Ölverschmutzungen sind für Eulenarten besonders folgenschwer, weil verschmutztes Gefieder die Isolation und damit die Thermoregulation beeinträchtigt sowie die Flugfähigkeit reduziert. Die erfolgreiche Wiederfreilassung zeigt, dass eine Kombination aus lokaler Auffindung, fachkundiger Reinigung und tierärztlicher Kontrolle die Überlebenschancen deutlich erhöhen kann.

Für die regionale Naturschutzpraxis ist der Vorfall ein Hinweis auf die Bedeutung von Fundmeldungen und kurzfristiger fachlicher Betreuung. Zuständig für die Auswilderung und Nachsorge bleiben in der Regel die betreuenden Falknerinnen und Tierärztinnen sowie die zuständigen Naturschutzbehörden; regionale Meldestellen und Wildtierauffangstationen geben im Bedarfsfall weitere Hinweise zum Umgang mit verletzten oder verschmutzten Vögeln. Aussagen zu möglichen Ursachen der Ölverschmutzung — etwa industrielle Einträge oder lokale Schadstoffquellen — wurden in den zitierten Berichten nicht getroffen und sind bislang nicht belegt.

Der Uhu (Bubo bubo) gilt in Deutschland als streng geschützt; Fälle erfolgreicher Wiederauswilderung werden von Fachleuten begrüßt, liefern aber zugleich Anlass, Gefährdungsfaktoren in der Landschaft zu prüfen. Der aktuelle Anlass der Berichterstattung ist die Auswilderung am 25. Oktober 2026; frühere Funddaten sind in den Berichten als Anfang Oktober 2026 angegeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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