Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald: Stadtwerke prüfen 106 Kilometer Gasleitungen

In Greifswald beginnen im November 2026 turnusmäßige Kontrollen am Gasnetz. Monteure benötigen kurzzeitig Zugang zu Hausanschlüssen.

In Greifswald starten im November 2026 turnusmäßige Sicherheitsprüfungen am Gasnetz. Nach Angaben der Stadtwerke Greifswald werden im gesamten Stadtgebiet rund 106 Kilometer Gasleitungen kontrolliert. Ziel ist es, mögliche Undichtigkeiten frühzeitig zu erkennen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die Arbeiten übernehmen beauftragte Fachfirmen. Die Monteure führen Sichtkontrollen, Messungen zur Lecksuche und Dichtigkeitsprüfungen durch. Geprüft werden Leitungen im öffentlichen Raum sowie Zuleitungen bis zur Gebäudeeinführung. Für einzelne Arbeitsschritte ist ein kurzzeitiger Zutritt zu den Hausanschlüssen erforderlich; Wohnräume werden nach Unternehmensangaben nicht betreten. Festgestellte Mängel werden dokumentiert, mit Eigentümerinnen und Eigentümern abgestimmt und von zertifizierten Betrieben behoben.

Die Stadtwerke verweisen auf rechtliche Vorgaben und technische Regelwerke, nach denen Netzbetreiber ihre Verteilnetze regelmäßig prüfen müssen. Vergleichbare Kontrollen hat es in Greifswald bereits in den Vorjahren gegeben. Die aktuelle Maßnahme umfasst nun ein abgegrenztes Prüfgebiet im Stadtgebiet; die angegebene Länge der Leitungsabschnitte beträgt etwa 106 Kilometer.

Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet die Überprüfung in der Regel kurze Einsätze der Monteure im Bereich des Hausanschlusses. Die Stadtwerke Greifswald kündigen die Begehungen abschnittsweise an und bieten Kontaktmöglichkeiten für Terminabsprachen. Bei sichtbaren Schäden, auffälligen Gerüchen oder akuten Sicherheitsfragen soll unverzüglich der Störungsdienst kontaktiert werden. Behördliche Genehmigungen für die Arbeiten im öffentlichen Raum liegen nach Angaben des Unternehmens vor.

Hintergrund ist die laufende Instandhaltung kritischer Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern. Erfahrungswerte aus früheren Runden zeigen, dass kleinere Undichtigkeiten im Niederdruckbereich häufiger auftreten und meist ohne längere Versorgungsunterbrechungen behoben werden können. Größere Eingriffe, etwa an Hausabsperrarmaturen, werden vorab angekündigt.

Die Stadtwerke betonen, dass Beschäftigte der beauftragten Firmen eindeutig als solche erkennbar sind und sich auf Wunsch ausweisen. Kosten für Arbeiten am öffentlichen Netz trägt der Netzbetreiber; Eingriffe hinter dem Hausanschluss sind in der Regel Sache der Eigentümerinnen und Eigentümer und erfolgen nur nach vorheriger Abstimmung.

Mit den Kontrollen im November 2026 setzen die Stadtwerke Greifswald ihre routinemäßige Netzpflege fort. Ergebnisse der Dichtigkeitsprüfungen sollen intern ausgewertet und in die weitere Instandhaltungsplanung übernommen werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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