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Greifswald: Zweites Jugendfestival Auftauchen setzte Zeichen für Kultur und Politik

Am 12. September hat in Greifswald die zweite Ausgabe des Jugendfestivals Auftauchen stattgefunden – mit Live-Musik, Graffiti, Workshops und politischen Gesprächsformaten.

In Greifswald hat am 12. September 2026 die zweite Ausgabe des Jugendfestivals Auftauchen stattgefunden. Das ganztägige Programm richtete sich an Jugendliche und junge Erwachsene und verband Kulturangebote mit politischer Bildung. Austragungsort war das Gelände des KATAPULT an der Wilhelm-Holtz-Straße 9. Veranstalter waren die Initiative Greiffiti, das Jugendzentrum JUST und die Evangelische Jugend Pommern.

Nach Angaben der Organisatoren umfasste der Ablauf Live-Musik, Graffiti- und Siebdruck-Workshops sowie Mitmachformate wie Poetry Slam und Kurzfilm-Stationen. Ergänzend gab es Gesprächsangebote zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Der Einlass begann gegen 10:30 Uhr, Bühnen- und Workshopzeiten liefen von 11:00 bis etwa 23:00 Uhr. Eintrittskarten wurden regulär sowie als Supporter-Ticket über die regionale Plattform MVticket angeboten.

Die Stadt Greifswald führte die Veranstaltung im kommunalen Kulturkalender, der auch Hinweise zum Veranstaltungsort bot. Die Initiatoren betonten die soziale Funktion des Formats: Jugendlichen sollten Räume für Selbstorganisation, künstlerische Praxis und Austausch mit lokalen Akteuren eröffnet werden. Für die Durchführung kooperierten zivilgesellschaftliche Gruppen und kirchliche Jugendarbeit.

Die Ausgabe 2026 knüpfte an das erste Auftauchen in Greifswald an. Bereits in der Vorphase wurden Partner aus der Stadtgesellschaft eingebunden. Für Teilnehmende unter 16 Jahren verlangten die Organisatoren eine Einverständniserklärung, Kinder unter 14 Jahren konnten nur in Begleitung einer volljährigen Person teilnehmen.

In Norddeutschland gelten niedrigschwellige Jugendkulturformate als wichtiger Zugang zu Musik, Street Art und Medienarbeit. Initiativen wie Auftauchen bündeln künstlerische Angebote und schaffen zugleich geschützte Räume für Diskussion und Vernetzung. Aus Sicht der Veranstalter stärkt der Mix aus Konzert, Workshop und Dialog die lokale Jugendkulturszene und senkt Hürden für ehrenamtliches Engagement.

Offene Punkte: Genaue Besucherzahlen sowie eine Finanzübersicht lagen nach Festivalende nicht vor. Aussagen zu möglichen Folgeveranstaltungen wurden als Option beschrieben, konkrete Termine oder Förderzusagen nannten die Organisatoren bislang nicht. Regionale Medien wie der NDR berichteten im Vorfeld über die Greifswalder Jugendinitiative und den Ansatz, ein von Jugendlichen für Jugendliche gestaltetes Festival zu etablieren.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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