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Großbrand in Flensburg zerstört Dachstuhl des Piet-Henningsen-Gebäudes

In der Nacht zum 26. September ist an der Schiffbrücke in Flensburg der Dachstuhl des historischen Piet-Henningsen-Gebäudes ausgebrannt. Verletzte gab es nach bisherigen Angaben nicht. Polizei und Feuerwehr ermitteln zur Brandursache.

An der Schiffbrücke in Flensburg hat in der Nacht zum 26. September ein Großbrand das erste Obergeschoss und den Dachstuhl des historischen Piet-Henningsen-Gebäudes zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer kurz nach 1.20 Uhr im ersten Obergeschoss aus und griff rasch auf den Dachbereich über. Das Obergeschoss brannte vollständig aus. Verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand.

Einsatzkräfte brachten vorsorglich Bewohner eines benachbarten Hauses in Sicherheit. Mehrere Trupps bekämpften die Flammen von innen und von Drehleitern aus; Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen dauerten bis in die Morgenstunden. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Die Schiffbrücke und angrenzende Bereiche der Altstadt waren zeitweise weiträumig abgesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt, menschliches Fehlverhalten oder eine andere Ursache zugrunde liegt, ist noch offen. Für eine belastbare Einschätzung sind in der Regel kriminaltechnische Untersuchungen am Brandort erforderlich; ein Ergebnis wird erst nach Abschluss dieser Arbeiten erwartet.

Das Gebäude an der Schiffbrücke ist in Flensburg als traditionsprägender Ort bekannt. Unter dem Namen Piet Henningsen war es über Jahrzehnte mit der Hafenpromenade verbunden. Der Brand trifft damit auch ein Stück historischer Bausubstanz der Altstadt. Zuständige Stellen in Flensburg und auf Ebene des Landes Schleswig-Holstein werden je nach Schadensbild denkmalpflegerische und baurechtliche Fragen zu prüfen haben.

Die Feuerwehr bat Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung zwischenzeitlich, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da dichter Rauch über der Hafenzeile stand. In der Nacht waren zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz, unterstützt von Polizei und Rettungsdienst. Die Ermittlerinnen und Ermittler sicherten am Morgen Spuren; das betroffene Haus bleibt bis auf Weiteres für Unbefugte gesperrt.

Nach jetzigem Stand der Informationen gab es keine Hinweise auf weitere betroffene Gebäude außer dem angrenzenden Wohnhaus, dessen Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden. Über die Wiederherstellung des Gebäudes und mögliche vorläufige Sicherungsmaßnahmen wird die Stadt nach Abschluss der ersten Begutachtungen informieren. Bis dahin bleibt der Bereich um den Brandort abgesperrt, und die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, Beobachtungen zur Entstehung des Feuers zu melden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen