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Großbrand in Hannover: Feuerwehr rettet mehrere Menschen aus Mehrfamilienhaus

In Hannover hat die Feuerwehr am Abend des 13. September mehrere Menschen aus einem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet. Ein Bewohner sprang in einen Sprungretter; die Zahl der Verletzten blieb zunächst unklar.

In Hannover hat die Feuerwehr am Abend des 13. September 2026 mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aus einem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet. Nach Angaben der Einsatzleitung sprang ein Mann aus einer oberen Etage in einen bereitgestellten Sprungretter. Weitere Personen wurden über tragbare Leitern und eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Mehrere Betroffene wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt oder in Kliniken gebracht; zur Zahl und Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Der Einsatz war durch die unmittelbare Lage des Hauses an einer Straßenbahntrasse erschwert. Oberleitungen begrenzten die Bewegungsfreiheit der Drehleiter, sodass die Feuerwehr Hannover zusätzlich mit tragbaren Leitern und dem Sprungretter arbeitete. Der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst veranlassten eine strukturierte Sichtung, weil von einer größeren Zahl betroffener Menschen auszugehen war. Die Badenstedter Straße wurde für den Fahrzeug- und Straßenbahnverkehr gesperrt.

Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei Hannover und die Kriminalpolizei nahmen Ermittlungen auf. Der lokale Energieversorger trennte das Haus vorläufig von der Strom- und Gasversorgung, um Folgerisiken zu vermeiden. Für mehrere Bewohnerinnen und Bewohner wurde eine vorübergehende Unterbringung organisiert, bis die Standsicherheit des Gebäudes geprüft und die Wohnungen wieder zugänglich sind.

Nach vorläufigen Einsatzangaben waren bis zu rund 90 Kräfte mit etwa 30 Fahrzeugen vor Ort, darunter mehrere Löschzüge der Feuerwehr Hannover, der Rettungsdienst und Streifen der Polizeidirektion Hannover. Diese Zahlen können sich nach der Nachbereitung des Einsatzes noch ändern. Die Feuerwehr brachte den Brand am Abend unter Kontrolle und leitete Nachlöscharbeiten sowie Belüftungsmaßnahmen ein, um verbleibenden Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.

Einsätze in dicht bebauten Straßenräumen mit Straßenbahnoberleitungen stellen besondere Anforderungen an die Taktik. Wenn Hubrettungsfahrzeuge nur eingeschränkt eingesetzt werden können, gewinnen tragbare Leitern, die Einrichtung eines Sprungretters und die enge Abstimmung mit dem Rettungsdienst an Bedeutung. Die Ermittlungen zur Ursache und zur Schadenshöhe dauern an. Die Polizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen um Hinweise, die Aufschluss über den Brandverlauf geben können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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