Kurzmeldung
In Tübingen-Pfrondorf hat am Sonntagabend ein Großbrand einen Reiterhof schwer beschädigt. Nach übereinstimmenden Angaben von Einsatzkräften und regionalen Medien wurden 47 Pferde aus den Stallungen gerettet. Menschen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche.
Nach ersten Informationen brach das Feuer in einem Schuppen aus und griff rasch auf angrenzende Gebäude über. Dichter Rauch stand zeitweise über dem Ortsteil; Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Vor Ort unterstützten Kräfte aus der Umgebung die örtliche Feuerwehr. Der Rettungsdienst und hinzugezogenes Veterinärpersonal kümmerten sich um die Tiere, die nach der Räumung der Stallungen gesichtet und versorgt wurden.
Die Brandursache ist bislang unklar. Das Polizeipräsidium Reutlingen hat Ermittlungen aufgenommen, um Entstehung, Ausbreitung und möglichen technischen oder fahrlässigen Ursachen nachzugehen. Hinweise auf ein politisches Motiv liegen nicht vor. Zur Schadenshöhe machten Behörden am Abend noch keine belastbaren Angaben. Die betroffenen Gebäude eines landwirtschaftlich genutzten Betriebs gelten als weitgehend zerstört oder erheblich beschädigt; die Sicherung der Brandstelle dauert an.
Einsatzkräfte betonten die Bedeutung der schnellen Reaktion: Das rasche Öffnen von Boxen und die koordinierte Evakuierung durch Feuerwehr und Helferinnen sowie Helfer hätten entscheidend dazu beigetragen, die 47 Pferde in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig wiesen die Behörden darauf hin, die Absperrungen zu respektieren, um Nachlöscharbeiten und Untersuchungen nicht zu behindern.
Nachberichte von SWR und Tagesschau fassen den bekannten Verlauf zusammen und verweisen auf die fortlaufenden Ermittlungen der Polizei. Die Stadt koordiniert nach eigenen Angaben Hilfsangebote für die Unterbringung der Tiere und die Unterstützung der Betreiber. Wann eine Rückkehr in einen regulären Betrieb möglich ist, hängt vom Ergebnis der Begutachtungen und der Standsicherheit der betroffenen Gebäude ab.
Weitere Informationen wollen die Behörden veröffentlichen, sobald gesicherte Erkenntnisse zu Ursache, Schadenssumme und Wiederherstellungsbedarf vorliegen. Stand: 27. September 2026.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).