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Halle verlegt Puppentheater-Premiere von Der Name der Rose in das Thalia Theater

Die Bühnen Halle haben Umberto Ecos Der Name der Rose am 23. Oktober 2026 vor großem Andrang im ehemaligen Thalia Theater erstaufgeführt. Die Mischform aus Schauspiel und Puppenspiel eröffnet den Großen Saal als neuen…

Die Bühnen Halle haben am 23. Oktober 2026 Umberto Ecos Der Name der Rose als Puppentheater-Fassung in Halle (Saale) herausgebracht. Wegen hoher Nachfrage zog die Premiere kurzfristig in den Großen Saal des ehemaligen Thalia Theaters an der Kardinal-Albrecht-Straße um. Nach Angaben der Stadt Halle ermöglicht ein Nutzungsvertrag die Nutzung des Hauses, das damit als neuer Spielort des Puppentheaters eröffnet wurde.

Die Inszenierung verbindet Puppenspiel und Schauspiel. Neben klassischer Figurenführung treten Darstellerinnen und Darsteller auf, teils verschränkt die Regie Rollen mit Klappmaul- und Objektpuppen. Kritiken regionaler Medien beschrieben die Premiere als textnahe, konzentrierte Adaption, die den Kriminalfall des Romans in bildstarken Szenen zugespitzt erzählt. Die handwerkliche Präzision des Ensembles und die klare Dramaturgie wurden dabei hervorgehoben.

Zur Entscheidung für den größeren Saal erklärten die Bühnen Halle, die ursprünglich vorgesehene Spielstätte habe die erwartete Nachfrage nicht aufnehmen können. Die Stadt Halle bestätigte den Umzug und begrüßte das Publikum zur Premiere im Thalia Theater. In den veröffentlichten Spielplänen sind für die Spielzeit 2026/27 weitere Vorstellungen ausgewiesen.

Organisatorisch weichen Vorstellungszeiten und Saalplan vom regulären Puppentheaterprogramm ab. Nach Angaben der Bühnen Halle wurden bereits gekaufte Karten auf den neuen Spielort umgebucht, freie Plätze sind über die üblichen Vorverkaufswege erhältlich. Die Produktion richtet sich an ein erwachsenes Publikum; eine werkgetreue Nacherzählung ist nicht beabsichtigt, vielmehr fokussiert die Fassung Motive, Atmosphäre und kriminalistische Struktur der Vorlage.

Der Roman Der Name der Rose erschien 1980 und spielt in einem Benediktinerkloster des 14. Jahrhunderts. Die Bühnenfassung in Halle konzentriert Konflikte um Macht, Wissen und Zensur, vermeidet jedoch die epische Breite des Buchs. Damit schließt sie an jüngere Theaterbearbeitungen an, setzt aber mit der spezifischen Mischung aus Puppenspiel und Schauspiel einen eigenen Akzent.

Angaben zu Premiere, Spielort und Terminen stützen sich auf Mitteilungen der Bühnen Halle, den veröffentlichten Spielplan und eine Presseinformation der Stadt Halle (Saale). Erste Reaktionen entstammen Kulturberichten und Rezensionen vom Oktober 2026.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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