Hamburg

Hamburg sperrt Holstenstraße bis 2. November für Einhub von Hilfsbrücken

Die Holstenstraße in Hamburg-Altona ist seit 22. Oktober, 5 Uhr, wegen Arbeiten an der Eisenbahnüberführung voll gesperrt. Die Deutsche Bahn hebt sechs Hilfsbrücken ein; die Sperre endet voraussichtlich am 2. November, 5 Uhr.

Die Holstenstraße in Hamburg-Altona ist seit dem 22. Oktober 2026, 5 Uhr, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Grund sind Arbeiten der Deutschen Bahn an der Eisenbahnüberführung: Sechs vorgefertigte Hilfsbrücken werden nacheinander eingehoben, an das bestehende Bauwerk angebunden und für den Betrieb ausgerüstet. Die Vollsperrung soll bis zum 2. November 2026, 5 Uhr, dauern.

Nach Angaben der Deutschen Bahn werden auf den Hilfsbrücken Schienen und Schwellen montiert, Schotter aufgebracht sowie die seitliche Stromschiene für den S-Bahn-Betrieb installiert. Abschließend folgen die Leit- und Sicherungstechnik. Die Maßnahme ist Teil der Instandsetzung des Überwerfungsbauwerks, an dem zuvor erhebliche Bauschäden festgestellt worden waren. Teile der alten Konstruktion wurden deshalb bereits zurückgebaut.

Im Bahnverkehr ist das Ziel, die Linie S2 zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 wieder durchgehend von Aumühle beziehungsweise Bergedorf über Dammtor nach Altona verkehren zu lassen. Bis dahin gelten veränderte Linienführungen und Ersatzkonzepte im Netz der S-Bahn. Details zu Fahrplananpassungen kommunizieren S-Bahn Hamburg und der Hamburger Verkehrsverbund.

Für den Straßenverkehr nennt die Deutsche Bahn weitere, bereits festgelegte Einschränkungen. So bleibt der Rechtsabbieger in die Stresemannstraße bis zum 1. Februar 2027 gesperrt. Zusätzlich kam es im Oktober zu temporären Sperrungen einzelner Fahrspuren rund um die Baustelle. Die jetzige Vollsperrung dient dem sicheren Einhub der schweren Brückenelemente und der zügigen Abwicklung der Arbeiten unter laufendem Bahnverkehr.

Die Arbeiten folgen auf Begutachtungen, die Risse und gravierende Schäden an der bestehenden Brücke dokumentierten. Aus Sicht der Fachleute war eine Reparatur des alten Bauwerks nicht mehr sinnvoll. Mit den Hilfsbrücken stellt die Deutsche Bahn die Befahrbarkeit der Strecke vorläufig sicher, bis eine dauerhafte Lösung umgesetzt ist. Für Anwohnende und Gewerbe in Hamburg-Altona bedeutet das anhaltende Baulärm- und Verkehrsbelastungen; die Bahn verweist auf eingerichtete Ansprechstellen für Rückmeldungen aus dem Quartier.

Politisch und planerisch verdeutlicht die Sperrung die Bedeutung kontinuierlicher Brückeninstandhaltung für die urbane Mobilität. Kommunale Gremien hatten bereits eine engere Überwachung der S-Bahn-Infrastruktur gefordert. Für den Winterverkehr bleibt entscheidend, ob die Montage der Hilfsbrücken im vorgesehenen Zeitraum abgeschlossen wird; die Deutsche Bahn hält nach eigener Darstellung am Terminplan fest.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk