Hamburg

Hamburger Hochbahn sucht Namen für drei U5-Haltestellen

Bis 8. November 2026 können Bürgerinnen und Bürger Namensvorschläge für drei künftige U5-Stationen an Jarrestraße, Universität Hamburg und Arenen am Volkspark einreichen. Eine Jury kürt Favoriten, anschließend ist ein öffentliches Voting geplant.

Kurzmeldung

Die Hamburger Hochbahn hat am 28. Oktober 2026 eine Beteiligungsrunde zur Benennung von drei künftigen Haltestellen der neuen U5 gestartet. Bis einschließlich 8. November 2026 können Bürgerinnen und Bürger Namensvorschläge einreichen. Das Vorhaben betrifft die geplanten Stationen im Bereich Jarrestraße, an der Universität Hamburg sowie im Umfeld der Arenen am Volkspark am Farnhornstieg.

Nach Angaben der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH sollen die Namen eindeutig, ortsbezogen und dauerhaft sein. Bezeichnungen, die sich auf vorübergehende Ereignisse beziehen oder mit bestehenden Haltestellennamen verwechselt werden könnten, sind unerwünscht. Eingereichte Vorschläge werden zunächst auf Praxistauglichkeit geprüft.

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern des Hamburger Verkehrsverbundes, der Hamburger Hochbahn, zuständiger Bezirke, Behörden und Stadtteilgremien will am 23. November 2026 pro Standort bis zu drei Favoriten auswählen. Aus diesen Finalisten ist anschließend eine öffentliche Online-Abstimmung vorgesehen. Nach derzeitiger Planung soll das Voting bis zum 6. Dezember 2026 laufen. Die in diesem Verfahren ermittelten Namen dienen der weiteren formalen Festlegung.

Die Hochbahn hatte auch bei früheren U-Bahn-Projekten die Stadtgesellschaft einbezogen. Neben der besseren Orientierung im Netz spielt bei der Namenswahl die lokale Identität der Quartiere eine Rolle. Klar verständliche und unverwechselbare Stationsnamen erleichtern Fahrgästen die Navigation, insbesondere an Knotenpunkten und bei Großveranstaltungen im Umfeld der Arenen am Volkspark.

Die neue U5 ist eines der zentralen Infrastrukturvorhaben im Hamburger Nahverkehr. Mit dem jetzt gestarteten Verfahren für Jarrestraße, Universität Hamburg und Farnhornstieg bearbeitet die Hochbahn einen weiteren Baustein der Linienplanung. Über technische Details zur Inbetriebnahme oder mögliche Auswirkungen auf Fahrgastzahlen äußerte sich das Unternehmen in diesem Zusammenhang nicht; der aktuelle Schritt bezieht sich ausschließlich auf die Namensvergabe.

Die Fristen und Termine sind von der Hochbahn benannt, der genaue Ablauf des öffentlichen Votings kann sich je nach Anzahl und Qualität der Vorschläge noch ändern. Unabhängig davon bleibt das Ziel, eindeutige und ortsnahe Bezeichnungen festzulegen, die langfristig im HVV-Netz bestehen können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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