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Handel erwartet zu Halloween 2026 etwa 537 Millionen Euro Umsatz

Der Handelsverband Deutschland prognostiziert für das Halloween-Geschäft 2026 zusätzliche Umsätze von rund 537 Millionen Euro. Besonders Supermärkte, Discounter und Online-Marktplätze profitieren.

Der Einzelhandel in Deutschland rechnet für die Halloween-Saison 2026 mit einem Zusatzumsatz von rund 537 Millionen Euro. Das geht aus aktuellen Einschätzungen des Handelsverbandes Deutschland hervor, die sich auf das diesjährige Geschäft rund um den 31. Oktober beziehen. Regionale Verbände wie der Handelsverband Hessen melden ähnliche Erwartungen für ihre Märkte.

Nach brancheninternen Erhebungen profitieren vor allem Supermärkte und Discounter, gefolgt von Drogerien und Online-Marktplätzen. Eine Untersuchung des Marktforschers Numerator aus dem Herbst 2026 nennt Supermärkte als häufigste Einkaufsstätten und bestätigt, dass die Mehrheit der Feiernden weniger als 100 Euro auszugeben plant. Statista und Handelsdaten.de führen Süßwaren, Dekorationen und Kostümzubehör unter den gefragtesten Warengruppen.

Der Verband betont zugleich die verhaltene Grundstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Ausgaben zu Halloween planen, stagniert oder geht leicht zurück, dennoch sorgen saisonale Anlässe für verlässliche Zusatzumsätze. Der Handelsverband Deutschland verweist in diesem Zusammenhang auf sein Konsumbarometer und auf Erfahrungen aus den Vorjahren, wonach sich Anlässe mit klaren Aktionszeiträumen im Kassenmix bemerkbar machen.

Für Handelsunternehmen verschiebt das Halloween-Geschäft operative Schwerpunkte: Sortimentsplanung und Disposition beginnen früher, um Lieferketten zu entlasten und Aktionsware rechtzeitig zu sichern. Gleichzeitig erhöht die parallele Präsenz von Halloween-Artikeln und ersten vorweihnachtlichen Sortimenten den Druck auf Regalflächen und Logistik. Viele Ketten setzen auf Rabatte, Mehrfachpackungen und zeitlich begrenzte Aktionen, um Nachfragewellen zu bündeln.

Aus Kundensicht bleibt der Preisdruck spürbar. Steigende Beschaffungskosten bei Süßwaren und Importartikeln führen dazu, dass Konsumentinnen und Konsumenten häufiger zu günstigeren Alternativen greifen oder den Warenkorb anpassen. Händler reagieren mit Preisnachlässen und Bundles, um die Budgets zu treffen, ohne die Marge vollständig preiszugeben.

Zum Stichtag 31. Oktober 2026 erwartet die Branche einen planbaren, aber moderaten Umsatzschub: Halloween gilt im deutschen Handel als fester saisonaler Faktor, der insbesondere Discountern, Supermärkten und E-Commerce-Anbietern Zusatzgeschäft bringt, die insgesamt verhaltene Konsumlaune in diesem Jahr jedoch nicht grundlegend verändert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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