In Hohenhameln (Landkreis Peine) wird heute um 11:00 Uhr das 130 Meter hohe Kesselhaus des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Mehrum kontrolliert gesprengt. Betreiberangaben sowie Mitteilungen der Gemeinde und Berichte des NDR bestätigen den Termin als Teil des laufenden Rückbaus. Die Maßnahme ist mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden abgestimmt; nach dem Abbruch prüft der verantwortliche Sprengmeister die Lage, bevor Sperren schrittweise aufgehoben werden.
Für die Sprengung gelten weiträumige Absicherungen. Die Gemeinde Hohenhameln hat Sperrzonen rund um das Werksgelände ausgewiesen, darunter zeitweise Sperrungen auf der Bundesstraße 65 und auf weiteren Zufahrtsstraßen. Platzverbote werden abschnittsweise eingerichtet. Behörden raten, die gesperrten Bereiche strikt zu meiden und das Ereignis nur aus den offiziell benannten Beobachtungsbereichen zu verfolgen. Kurzfristige Anpassungen des Verkehrsmanagements sind möglich.
Die heutige Sprengung betrifft das weithin sichtbare Großgebäude, das im Ensemble des Kraftwerks Mehrum zuletzt noch stand. Der Kamin und weitere große Bauteile waren in früheren Arbeitsschritten bereits teil- oder vollständig beseitigt worden. Nach Angaben von Betreiber und Kommune ist die Demontage des Kesselhauses ein weiterer Baustein einer mehrstufigen Rückbauplanung, die seit mehreren Jahren läuft. Vorbereitend wurden technische Vorarbeiten und kleinere Sprengungen vorgenommen, um den gezielten Fall des Baukörpers zu ermöglichen.
Mit dem Abtrag des Kesselhauses rückt die Perspektive für die künftige Nutzung des Areals in den Fokus. In Informationsangeboten von Betreiber und Gemeinde werden Planungen für neue Energieinfrastruktur genannt, darunter Optionen wie Teile eines Gaskraftwerks oder Batteriespeicher. Konkrete Zeitpläne und Entscheidungen hängen nach derzeitigen Aussagen von Ergebnissen des Rückbaus, Genehmigungen und Marktentwicklungen ab; belastbare Details wollen die Verantwortlichen nach Abschluss der heutigen Maßnahme aktualisieren.
Anwohnerinnen und Anwohner müssen während der Sprengung und der anschließenden Sicherungsphase mit Lärm sowie mit temporären Staubentwicklungen rechnen. Maßnahmen zur Staubreduktion und zur Überwachung werden nach Betreiberangaben getroffen; die genaue Dauer der Absperrungen richtet sich nach der Prüfung der Trümmerlage. Einsatzleitungen bleiben bis zur endgültigen Freigabe des Geländes vor Ort.
Die heutige Sprengung markiert einen sichtbaren Schritt im Rückbau einer Anlage, die die Region über Jahrzehnte geprägt hat. Alle sicherheitsrelevanten Hinweise und die jeweils aktuellen Sperrzonen veröffentlicht die Gemeinde Hohenhameln in Abstimmung mit den beteiligten Stellen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).