Der Kampf gegen den Hunger hat sich nach Angaben deutscher und internationaler Hilfsorganisationen zuletzt nicht weiter verbessert; in Afrika südlich der Sahara hat sich die Lage seit dem Referenzjahr 2018 sogar verschlechtert. Das berichten Welthungerhilfe und Partnerorganisationen am 14. Oktober 2026 anlässlich des Welternährungstags (16. Oktober 2026). Der veröffentlichte Welthunger-Index stieg demnach von 17,6 Punkten (Referenzjahr 2018) auf 18,1 Punkte (neuester Index). Diese Veränderung bedeutet, dass Fortschritte der vergangenen Jahre verloren gegangen sind und die globale Ernährungslage erstmals seit Jahrzehnten wieder schlechter bewertet wird. ([deutschlandfunk.de](https://www.deutschlandfunk.de/afrika-faellt-laut-hilfsorganisationen-weiter-zurueck-100.html?utm_source=openai))
Als Hauptgründe nennen die Organisationen eine Kombination aus andauernden Konflikten, massiver Binnenvertreibung, wiederkehrenden Wetterextremen und einer spürbaren Kürzung zur Verfügung stehender Mittel für humanitäre Hilfe. In mehreren Ländern Afrikas – namentlich im Sudan, in Nigeria und in der Demokratischen Republik Kongo – beobachteten Helfer 2025 und 2026 besonders hohe Zahlen an akut mangelernährten Menschen und starkem Hilfsbedarf. Zugleich würden Finanzierungsquellen für Not- und Vorsorgeprogramme schrumpfen, was die Reaktionsfähigkeit der Hilfsorganisationen einschränke. ([rnd.de](https://www.rnd.de/wissen/kampf-gegen-hunger-kommt-weltweit-kaum-voran-afrika-faellt-weiter-zurueck-O2XW6JA4ORF2LCTOQK4JPPC5J4.html?utm_source=openai))
Internationale UN-Agenturen und Kinderhilfswerke warnen vor konkreten Folgen für Kinder: Nach Angaben von UNICEF, FAO und dem Welternährungsprogramm (WFP) drohten zwischen Juni 2026 und Mai 2027 Hunderttausende Kinder unter fünf Jahren an akuter Unterernährung zu leiden, wenn die Hilfsangebote nicht aufgestockt würden. Gleichzeitig gibt es nach UN-Angaben (SOFI/FAO) nur geringe globale Fortschritte bei Ernährungssicherheit; lokale Verbesserungen in einzelnen Ländern stehen landesweiten Verschlechterungen gegenüber. ([unicef.de](https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/-/hungersnot-ernaehrungskrise-mangelernaehrung-was-ist-das/273952?utm_source=openai))
Für Deutschland und die EU stellen die Berichte, die zum Welternährungstag publiziert wurden, einen politischen Handlungsauftrag dar: Mehr Mittel für vorausschauende humanitäre Hilfe, Schutz von Ernten in Krisenländern und gezielte Konfliktprävention werden als notwendige Maßnahmen benannt. Die Hilfsorganisationen fordern außerdem, dass geplante Kürzungen in nationalen Haushalten zurückgenommen und Programme für Resilienz und lokale Ernährungssysteme ausgebaut werden. Tatsachen, zugeschriebene Aussagen und Prognosen wurden in diesem Beitrag nur in der Form wiedergegeben, wie sie in den geprüften Presse- und Lageberichten der genannten Organisationen veröffentlicht sind. ([welthungerhilfe.de](https://www.welthungerhilfe.de/presse/pressemitteilungen/neuer-wirkungsbericht-hunger-ueberwinden-ist-moeglich/?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).