Die Hochschule Magdeburg-Stendal stellt in den Herbstferien Angebote für Schülerinnen und Schüler vor, mit denen sich Studiengänge praktisch erkunden lassen. Ein aktueller Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks zeigt Labor- und Projektmodule an beiden Standorten Magdeburg und Stendal und richtet sich vor allem an Interessierte ab der zehnten Klasse. Genannt werden unter anderem kurze Praxisstationen und Vorführungen, die typische Inhalte der Bachelor-Studiengänge sichtbar machen; dazu zählen Technik- und Gestaltungsprojekte sowie Einblicke in soziale und psychologische Fächer. Die Hochschule betont, dass Lehrende und Studierende vor Ort Fragen zu Studieninhalten, Zugangsvoraussetzungen und zur Studienberatung beantworten.
Neben den Ferienformaten verweist die Hochschule auf ein wiederkehrendes mehrtägiges Schnupperstudium. Dieses fand 2026 bereits vom 15. bis 18. Juni statt und bündelte Vorlesungen, Seminare und Laborversuche in festen Programmschienen. Ergänzend bestehen fortlaufende Schulangebote, die nach Absprache Termine für Klassen oder Kleingruppen ermöglichen. Ziel ist es, die Studienorientierung zu erleichtern und die Schwelle zwischen Schule und Hochschule zu senken.
Ausbildungsfelder, die in den Informationsangeboten hervorgehoben werden, reichen von Bauingenieurwesen und Industrial Design bis zu Psychologie und Gesundheitsstudiengängen. Die Praxisanteile umfassen je nach Fachbereich Versuchsanordnungen in Laboren, Gestaltungsübungen oder Simulationen, die typische Arbeitsweisen im Studium abbilden sollen. Damit erhalten Schülerinnen und Schüler einen strukturierten Überblick, wie sich fachliche Grundlagen, Anwendung und Projektarbeit verbinden.
Die Stadt Magdeburg führt das Schnupperstudium in ihrem Veranstaltungskalender und verweist auf das Spektrum der beteiligten Fachbereiche. Landesweit nutzen Hochschulen in Sachsen-Anhalt solche Formate seit Jahren, um Studieninteressierte frühzeitig anzusprechen. Aus Sicht der Hochschule dienen Schnuppertage zugleich der Fachkräftesicherung in der Region, weil sie Ausbildungswege transparent machen und persönliche Kontakte zu Einrichtungen und Laboren herstellen.
Nicht alle Angebote sind an feste Stichtage gebunden: Während das Schnupperstudium mit klaren Terminen arbeitet, können Ferienmodule und Schulbesuche variabel organisiert werden. Konkrete Teilnehmerzahlen oder Entscheidungen über zusätzliche Termine im laufenden Herbst wurden in den geprüften Veröffentlichungen nicht genannt. Klar ist jedoch: Die Kombination aus offenen Laboren, Kurzvorlesungen und direktem Austausch mit Lehrenden und Studierenden bildet den Kern der Orientierungshilfen, die der Mitteldeutsche Rundfunk aktuell aus Magdeburg und Stendal zeigt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).