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Hochschule Neubrandenburg immatrikuliert 540 Studierende und startet Studium auf Probe

In der Konzertkirche Neubrandenburg hat die Hochschule rund 540 Erstsemester aufgenommen. Zugleich beginnt erstmals ein Studium auf Probe für Berufserfahrene ohne klassisches Abitur.

Die Hochschule Neubrandenburg hat am 28. September 2026 in der Konzertkirche Neubrandenburg rund 540 Studierende feierlich immatrikuliert. Die Veranstaltung begann am Montagnachmittag. Nach Angaben der Hochschule handelt es sich um die Zahl der neu aufgenommenen Erstsemester im aktuellen Wintersemester.

Rektor Gerd Teschke stellte bei der Feier ein neues Angebot vor: das Studium auf Probe. Über diesen Weg können Berufserfahrene ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium beginnen. Vier Personen starten nach Hochschulangaben in diesem Jahr in das Programm. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung. Wer die vorgesehenen Prüfungen besteht, kann das Studium anschließend regulär fortsetzen und abschließen.

Mit dem Modell will die Hochschule Neubrandenburg neue Zielgruppen erreichen. Es richtet sich an Menschen, die nach der Schule zunächst gearbeitet haben oder aus dem Beruf heraus studieren wollen. Die Hochschule betont, dass die Aufnahme über das Studium auf Probe an klare Prüfungsanforderungen gebunden ist; eine reguläre Immatrikulation erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss der Probephase.

Die feierliche Aufnahme der Erstsemester in der Konzertkirche ist in Neubrandenburg etabliert. Der Termin und das Programm wurden von der Hochschule im Vorfeld öffentlich angekündigt. Der Norddeutsche Rundfunk berichtete über die Immatrikulation und das neue Zugangsangebot. Die Zahl der Neuimmatrikulierten liegt im Rahmen dessen, was für eine regional verankerte Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern üblich ist.

Kurzfristig dürfte das Studium auf Probe die Studierendenschaft diverser machen und einzelne Studiengänge besser auslasten. Mittel- bis langfristige Effekte auf Studienzahlen und den regionalen Arbeitsmarkt lassen sich derzeit nicht beziffern. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob zusätzliche Qualifikationen von Berufserfahrenen zu beruflichen Wechseln oder Aufstiegen in der Region führen. Solche Entwicklungen sind zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose; belastbare Daten liegen noch nicht vor.

Die Hochschule Neubrandenburg stärkt mit der Kombination aus Immatrikulationsfeier und erweitertem Zugangsweg ihr Profil in der Region. Für Studieninteressierte ohne Abitur schafft das Angebot einen formal geregelten Einstieg, ohne die Anforderungen eines regulären Studiums zu senken. Für den Standort Neubrandenburg kann dies ein Baustein sein, um Fachkräfte in Mecklenburg-Vorpommern zu halten oder zurückzugewinnen. Konkrete Zielzahlen oder Quoten für künftige Kohorten des Studiums auf Probe hat die Hochschule bislang nicht genannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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