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Höchster Porzellanmanufaktur öffnet zum 280. Jubiläum in Frankfurt-Höchst

Zum 280. Gründungsjahr lädt die Höchster Porzellanmanufaktur am 24. Oktober in Frankfurt-Höchst zum Tag der offenen Manufaktur mit Werkstattführungen und Ausstellungen.

Die Höchster Porzellanmanufaktur lädt am 24. Oktober in Frankfurt-Höchst zum Tag der offenen Manufaktur ein. Anlass ist das 280. Jubiläum des 1746 gegründeten Traditionsbetriebs. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in die Herstellungsschritte vom Formen bis zur Handmalerei, ergänzt um Präsentationen historischer Stücke und aktueller Entwürfe aus den Werkstätten.

Nach Angaben der Veranstalter stehen Führungen durch Produktionsbereiche und Erläuterungen zu Dekor und Brenntechnik auf dem Programm. Zudem werden aktuelle Arbeiten aus Kooperationen gezeigt. Die Manufaktur kooperiert seit 2023 mit der HfG Offenbach, um handwerkliche Praxis und gestalterische Forschung enger zu verzahnen; diese Verbindung wird im Rahmen des Programms vorgestellt.

Historisch geht die Gründung auf ein Privileg des Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein zurück. Die daraus entstandene Produktion zählt zu den ältesten deutschen Porzellanstandorten. Typisch für Höchst sind Rokoko-Formen und figürliche Arbeiten, die den Ruf des Hauses im 18. Jahrhundert begründeten. Teile der Unternehmensgeschichte sind in Frankfurter Sammlungen dokumentiert, unter anderem im Historischen Museum Frankfurt und im Porzellanmuseum.

Der Tag der offenen Manufaktur versteht sich als Schaufenster in die laufende Arbeit. Damit richtet sich der Blick ausdrücklich auf Verfahren, Materialien und heutige Werkstattpraxis. Wirtschaftliche Kennzahlen oder strategische Planungen spielen bei der Veranstaltung keine Rolle; entsprechende Angaben wurden im Vorfeld nicht veröffentlicht. Im Fokus stehen Wissensvermittlung, Handwerk und die lokale Verankerung am Standort Frankfurt-Höchst.

Für den Stadtteil hat die Höchster Porzellanmanufaktur auch eine kulturelle Bedeutung: Sie betreibt einen öffentlich zugänglichen Porzellanhof und beteiligt sich an Ausstellungs- und Vermittlungsangeboten. Die Schau zum Jubiläum reicht nach Angaben der Veranstalter von frühen Arbeiten bis zu zeitgenössischen Formen und Dekoren. Der Tag der offenen Manufaktur soll den Austausch mit Interessierten, Studierenden und Fachleuten fördern und die Anschlussfähigkeit des traditionellen Handwerks an aktuelle Gestaltung zeigen.

Die heute erwarteten Programmpunkte sind als Einladungsangebot an ein breites Publikum konzipiert. Über mögliche Folgeveranstaltungen oder eine Verstetigung des Formats ist nichts Verbindliches angekündigt. Der Jubiläumstag markiert vor allem den aktuellen Anlass: 280 Jahre Porzellanhandwerk in Höchst und die fortdauernde Verbindung von Kunsthandwerk, Produktion und Lehre in Frankfurt-Höchst.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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