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Hund attackiert Katze in Schortens: 38-Jährige bei Trennversuch gebissen

In Schortens ist am 14. Oktober eine 38-Jährige von einem nicht angeleinten Hund in die Beine gebissen worden, als sie dessen Angriff auf eine Katze beenden wollte. Gegen den 71-jährigen Halter ermittelt die Polizei…

Kurzmeldung

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland ermittelt nach einem Beißvorfall in Schortens. Nach Angaben der Behörde wurde am 14. Oktober 2026 eine 38-jährige Frau in der Breslauer Straße mehrfach in die Beine gebissen, als sie einen nicht angeleinten Hund von einer im Garten befindlichen Katze trennen wollte. Die Verletzte kam in ein Krankenhaus und wurde ambulant versorgt. Die Katze überlebte den Vorfall nach ersten Erkenntnissen.

Nach den bisherigen Feststellungen gelangte der Hund am Montagnachmittag in den Garten der Frau. Er war nicht angeleint. Nähere Angaben zu Rasse, Größe oder zu weiteren Umständen des Hergangs machte die Polizei bislang nicht. Gegen den 71-jährigen Hundehalter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Die Ermittler prüfen, inwieweit dem Halter eine Sorgfaltspflichtverletzung vorzuwerfen ist und ob Auflagen verletzt wurden. Maßgeblich sind dabei die konkreten Umstände am Ort, etwa örtliche Anleinpflichten oder Hinweise auf den Hund. Ordnungsrechtlich kommen abhängig vom Ergebnis der Prüfung Maßnahmen nach dem Niedersächsischen Hundegesetz in Betracht, darunter Leinen- oder Maulkorbauflagen. In besonders gravierenden Fällen können Staatsanwaltschaften zusätzlich strafrechtliche Schritte prüfen.

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Konkrete Entscheidungen der zuständigen Behörden zu Auflagen für den Hund liegen derzeit nicht vor. Die Pressestelle kündigte an, bei neuen Erkenntnissen zu informieren.

Medizinische Fachstellen weisen darauf hin, dass Tierbisswunden zeitnah versorgt werden sollten, um Infektionen zu vermeiden. Je nach Art und Tiefe der Verletzung empfehlen Ärztinnen und Ärzte eine ärztliche Untersuchung, gegebenenfalls eine Impfschutzprüfung sowie eine antibiotische Behandlung.

Der Vorfall ereignete sich im Landkreis Friesland und ist der Polizei zufolge als Sachverhalt vom 14. Oktober 2026 dokumentiert. Weitere Details zum genauen Ablauf oder zu ordnungsrechtlichen Bewertungen werden mit Blick auf die laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen