Die Zahl der von der Bundespolizei in Baden‑Württemberg erfassten unerlaubten Einreisen ist nach amtlichen Angaben in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und zeigt nach Angaben aus 2026 weiter nach unten. Die Bundesregierung nennt in einer Drucksache für das Jahr 2025 insgesamt 15.284 Feststellungen unerlaubter Einreisen in Baden‑Württemberg; das waren deutlich weniger als 2024 (19.007) und 2023 (22.058). Diese Entwicklung bestätigten Medienberichte und aktuelle Veröffentlichungen der Bundespolizei, die auch für 2026 einen anhaltenden Rückgang gegenüber dem Vorjahr melden. ([dserver.bundestag.de](https://dserver.bundestag.de/btd/21/051/2105118.pdf?utm_source=openai))
Kernpunkt der Debatte ist, wie die Zahlen zu werten sind: Die Bundespolizei führt ihre Statistik aus Feststellungen bei Kontrollen und Grenzüberprüfungen; Schwankungen können deshalb sowohl Ausdruck veränderter Migrationsbewegungen als auch geänderter Kontrolltätigkeit sein. In einer aktuellen Lageübersicht nennt die Bundespolizei Monatszahlen und verweist auf regional unterschiedliche Entwicklungen entlang der Landgrenzen zur Schweiz und zu Frankreich sowie auf Kontrollen an Bahnhöfen und Flughäfen. ([bundespolizei.de](https://bundespolizei.de/aktuelles/meldungen/unerlaubte-einreisen-an-allen-land-luft-und-seegrenzen-stand-4-september-2026?utm_source=openai))
Das Innenministerium Baden‑Württemberg und die Landesbehörden betonen, dass niedrigere Feststellungszahlen nicht automatisch bedeuten, dass weniger Menschen die Landesgrenzen passieren, sondern auch mit Anpassungen in der grenzpolizeilichen Praxis und internationalen Abkommen zusammenhängen können. Landespolitiker fordern zugleich eine verstärkte Kooperation mit Bundesbehörden und Nachbarregionen, um Schleuserstrukturen zu zerschlagen und humanitäre sowie rechtsstaatliche Standards bei der Aufnahme zu sichern. Konkrete neue Landesmaßnahmen wurden zuletzt in den regulären Pressemitteilungen der Landesregierung nicht bekannt gegeben; Zuständigkeiten liegen überwiegend bei der Bundespolizei. ([im.baden-wuerttemberg.de](https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen?cHash=161728df0053c237ed1189705b7958a0&tx_rsmpress_list%5Bpage%5D=1&tx_rsmpress_list%5Bsearch%5D%5Bkeywords%5D=zumeldung&utm_source=openai))
Analytisch bleibt festzuhalten: Die amtliche Langzeitübersicht (2023–2025) dokumentiert einen klaren Rückgang, und erste Angaben für 2026 deuten auf eine Fortsetzung dieses Trends hin. Für die Bewertung sind aber zusätzlichere Daten nötig — etwa zu Kontrolldichte, Tatnachweisen im Zusammenhang mit Schleusungen und Asylverfahren — sowie ein Vergleich der monatlichen Zahlen über das Kalenderjahr 2026. Ohne solche zusätzlichen Angaben bleibt offen, in welchem Umfang der Rückgang auf veränderte Migrationsdynamiken oder auf Modifikationen der Kontrollpraxis zurückzuführen ist. Entscheidungen über personelle oder rechtliche Maßnahmen liegen auf Bundesebene; die Landesebene kann Koordinations‑ und Unterstützungsaufgaben übernehmen. ([dserver.bundestag.de](https://dserver.bundestag.de/btd/21/051/2105118.pdf?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).