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Industriegewerkschaft Metall legt Forderungen für Tarifrunde vor: Mehr Lohn und stärkere Jobsicherheit

Die Industriegewerkschaft Metall hat am 23. September 2026 ihre Tarifforderungen für die Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Kernpunkte sind Lohnerhöhungen, verbindliche Regeln zur Beschäftigungssicherung und erweiterte Weiterbildungspflichten; Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden starten im Oktober 2026.

Kurzmeldung

Die Industriegewerkschaft Metall hat am 23. September 2026 den Beschluss über die gemeinsamen Forderungen für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie getroffen. Grundlage waren Befragungen und Beschlüsse der regionalen Tarifkommissionen, in denen Beschäftigte in großer Zahl höhere Entgelte und mehr Schutz vor Arbeitsplatzverlusten nannten. Die Tarifrunde betrifft bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigte in der Branche.

Die zentralen Forderungen der Gewerkschaft sind ein deutlicher prozentualer Anstieg der Entgelte, ergänzende Regelungen zur Kurzarbeit und verbindliche tarifliche Standards zur Beschäftigungssicherung bei Umstrukturierungen. Zudem verlangt die Gewerkschaft verbesserte Ansprüche auf betriebliche Weiterbildung und Regelungen, die besonders exportorientierte und kleine Unternehmen berücksichtigen sollen. In ihrer Mitteilung betont die Gewerkschaft, dass die Forderungen die anhaltend gestiegenen Lebenshaltungskosten und die unterschiedlichen regionalen Wirtschaftslagen berücksichtigen sollen.

Die Arbeitgeberverbände signalisierten daraufhin Differenzierungsbedarf mit Blick auf Betriebsgrößen, Gewinnlage und Exportabhängigkeit einzelner Unternehmen. Formell bildet die Kündigung bestehender Entgelt-Tarifverträge in vielen Tarifgebieten die Voraussetzung für Verhandlungen; die IG Metall nennt Verhandlungsauftakte mit Arbeitgeberverbänden ab Oktober 2026. In mehreren Bezirken wurden tarifliche Kündigungen bereits erklärt, um rechtlich saubere Verhandlungsgrundlagen zu schaffen.

Parallel rief die Gewerkschaft zu regionalen Aktionstagen auf; Betriebsräte und Vertrauensleute organisierten in mehreren Regionen Protest- und Informationsveranstaltungen. Beobachter sehen in der Kombination aus breiter Mitgliederbefragung, regionalen Beschlüssen und Öffentlichkeitsaktionen eine Strategie, politischen Druck auf die Tarifparteien zu erhöhen.

Konkrete Abschlüsse oder Zahlen zu Kostenfolgen nannte die Gewerkschaft bislang nicht; sie erklärte, solche Details würden erst in den Verhandlungen bestimmt. Die berichteten Fakten stützen sich auf Presseangaben und Mitteilungen der Industriegewerkschaft Metall sowie auf Berichte öffentlich-rechtlicher Regionalmedien über die laufende Forderungsdebatte und die angekündigten Verhandlungsstände.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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