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Italien holt Mykhailo Fedorov als Berater für Verteidigungsinnovation

Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat dem ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov angeboten, ihn als Berater für Verteidigungsinnovation zu unterstützen. Die Einigung wurde am 28. August 2026 bekanntgegeben; Fedorov betont, sein Hauptfokus bleibe weiterhin auf…

Kurzmeldung

Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat Mykhailo Fedorov, der von Januar bis Mitte Juli 2026 das ukrainische Verteidigungsministerium geleitet hatte, am 28. August 2026 als externen Berater für Verteidigungsinnovation vorgestellt. Crosetto kündigte das Beratungsverhältnis mit Fokus auf Drohnen, autonome Systeme, Luftverteidigung und digitale Militärtechnik an. Fedorov dankte dem Minister in einem Beitrag in sozialen Medien und erklärte zugleich, dass seine primäre Arbeit weiter Projekte in der Ukraine umfasse.

Die Personalie wurde am 28. August 2026 von mehreren europäischen Nachrichtenagenturen und Leitmedien bestätigt; Beiträge des italienischen Verteidigungsministeriums sowie Aussagen Crosettos wurden in italienischen Medien wiedergegeben. Fedorov hatte seit 2019 zunächst als Minister für digitale Transformation und ab Januar 2026 kurzfristig als Verteidigungsminister der Ukraine gedient; Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte ihn im Juli 2026 seines Amtes enthoben. Sein fachlicher Ruf begründet sich auf der engen Verzahnung von zivilen Digitalprojekten und militärischer Nutzung unbemannter Systeme während des Kriegs in der Ukraine.

Für Deutschland ist die Nachricht insofern relevant, als Fedorovs Erfahrung mit Drohnen und digitaler Kriegsführung Teil eines breiteren europäischen Austauschs über Verteidigungsinnovation wird: Deutsche Medien (unter anderem Die Zeit und t-online) haben die Entwicklung aufgegriffen, womit die Personalie auch auf dem deutschen Nachrichtenmarkt präsent ist. Eine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung oder des Bundesverteidigungsministeriums zu Crosettos Personalentscheidung lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Die Vereinbarung beschreibt bislang ein beratenes Mandat ohne Hinweis auf feste Anstellungsbedingungen oder Geheimhaltungsparameter. Relevante Fragen für die internationale Zusammenarbeit bleiben damit: Umfang der Beratung, Verfügbarkeit Fedorows für Einsätze in Italien oder im Ausland, sowie mögliche Folgen für bilaterale Innovationsprojekte innerhalb der NATO. Konkretere Aussagen über Verträge, Vergütung oder operative Einbindung stehen derzeit noch aus und müssten von den beteiligten Ministerien schriftlich bestätigt werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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