Aktuell

Kaiserslautern erprobt künstliche Intelligenz‑gestützte Ampelsteuerung im Austausch mit anderen Städten

In Kaiserslautern diskutierten Fachleute am 7. Oktober 2026 über den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur netzadaptiven Steuerung von Lichtsignalanlagen. Die Stadt baut auf bereits laufende Projekte wie KIMONO und vernetzte Ampeln mit Forschungspartnern und Bundesförderung.

Kaiserslautern hat am 7. Oktober 2026 Fachleute aus mehreren deutschen Kommunen zu einem Workshop über Künstliche Intelligenz (KI) und Verkehrssteuerung empfangen. Anlass war ein Austausch über praktische Erfahrungen mit netzadaptiven Ampelsystemen, Sensorik und der Einbindung von Kommunen in das Nationale Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo). Die Veranstaltung fand am Fraunhofer‑Institut für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern statt; nach Angaben des Südwestrundfunks nahmen rund 40 Teilnehmende aus Städten von München bis Hamburg teil. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-als-ki-standort-smarte-ampeln-sollen-den-verkehr-besser-steuern-102.html?utm_source=openai))

Die Stadtverwaltung verweist auf das mehrstufige Vorhaben KIMONO, in dem seit 2024 ein modernes Netz von Lichtsignalanlagen aufgebaut und KI‑Verfahren zur Verkehrslenkung erprobt werden. Eine städtische Pressemitteilung von Mai 2024 beschreibt KIMONO ausdrücklich als multimodales, umweltsensitives Verkehrsmanagement, das Daten aus Sensoren und vernetzten Ampeln in intelligente Steuerungsalgorithmen einfließen lässt. Ziel sei die Reduktion von Emissionen und eine Verbesserung des Verkehrsflusses. ([kaiserslautern.de](https://www.kaiserslautern.de/buerger_rathaus_politik/medienportal/pressemitteilungen/073510/index.html.de?utm_source=openai))

Bundesministeriellen Angaben zufolge lief eine geförderte Projektphase bis zum 30. Juni 2026; zugleich bleiben in Kaiserslautern Forschungsvorhaben und Folgeaktivitäten aktiv, etwa beim DFKI und an der RPTU, die verkehrstechnische Steuerungsverfahren weiterentwickeln. Der Workshop am 7. Oktober diente nach Angaben der Veranstalter dem Erfahrungs‑ und Wissensaustausch: Welche technischen Vorgaben, Datenschutzregelungen und operativen Abläufe sind nötig, damit KI‑Gestützte Ampeln in der Praxis sicher, transparent und wirksam arbeiten. ([bmv.de](https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/DKV/dkv-kaiserslautern.html?editorSupport=true%3FresourceId%3D14470%3FresourceId%3D452902%3FresourceId%3D14470&utm_source=openai))

Belegte Anliegen der Teilnehmenden betrafen die technische Integration vorhandener Lichtsignalanlagen, Verantwortlichkeiten zwischen Kommune und Netzbetreibern sowie die Frage, wie sich Verkehrsemissionen tatsächlich messen und zuordnen lassen. Kommunale Presseunterlagen nennen außerdem, dass in Kaiserslautern Infrastrukturmaßnahmen bis 2026 in mehrere Bauabschnitte gegliedert wurden, darunter Aufrüstungen an der Nordtangente und der Aufbau einer Teststrecke für KI‑Entwicklungen. ([kaiserslautern.de](https://www.kaiserslautern.de/mb/presse/amtsblatt_240524.pdf?utm_source=openai))

Folgen und Einordnung: Die Veranstaltung unterstreicht, dass KI‑gestützte Verkehrssteuerung in Deutschland zunehmend als gemeinschaftliche Aufgabe von Forschungseinrichtungen, Kommunen und Förderprogrammen behandelt wird. Entscheidend bleiben technische Interoperabilität, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Messgrößen für Verkehrseffekte; konkrete Nutzen‑ und Emissionsnachweise müssen Fortführung und Skalierung der Projekte stützen. Aussagen in diesem Bericht basieren auf der Berichterstattung des Südwestrundfunks sowie auf Pressemitteilungen der Stadt Kaiserslautern und Informationen des Bundesverkehrsministeriums. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-als-ki-standort-smarte-ampeln-sollen-den-verkehr-besser-steuern-102.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk