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Kaiserslautern gedenkt mit Treppenlauf im Fritz-Walter-Stadion den Opfern von 9/11

In Kaiserslautern haben US- und deutsche Einsatzkräfte am 11. September 2026 mit einem Treppenlauf im Fritz-Walter-Stadion der Opfer der Anschläge von 2001 gedacht.

Am Freitag, den 11. September 2026, hat Kaiserslautern der Anschläge vom 11. September 2001 mit einem öffentlichen Treppenlauf im Fritz-Walter-Stadion gedacht. US-amerikanische und deutsche Einsatzkräfte sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen am sogenannten 9/11 Stair Climb auf dem Betzenberg teil. Die Teilnehmenden liefen wiederholt die Stufen der Osttribüne hinauf, um symbolisch die 110 Stockwerke der eingestürzten Twin Towers zu bewältigen. Die Organisatoren gaben die Marke von 2.071 Stufen als Bezugspunkt an.

Veranstaltet wurde das Gedenken nach Angaben der beteiligten Einheiten von Angehörigen der US-Luftwaffe am Standort Ramstein gemeinsam mit örtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Laut SWR und lokalen Berichten nahmen Hunderte Menschen teil. Neben dem sportlichen Teil des Gedenkens fand eine kurze Feierstunde statt, bei der Vertreterinnen und Vertreter der Einsatzkräfte der Opfer gedachten und den Dienst von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei würdigten. Hinweise auf Zwischenfälle oder polizeiliche Maßnahmen im Umfeld der Veranstaltung gab es nicht.

Der 9/11 Stair Climb hat sich in den vergangenen Jahren international als Ritual vor allem von Feuerwehr- und Rettungsdiensten etabliert. Er verweist auf die Wege, die Einsatzkräfte am 11. September 2001 in den World-Trade-Center-Türmen zurücklegen mussten, und wird häufig am Jahrestag durchgeführt. In Kaiserslautern ist der Treppenlauf inzwischen fest verankert; die Feuerwehr Kaiserslautern und regionale Medien haben ähnliche Gedenkveranstaltungen in den Vorjahren dokumentiert.

Der starke Zuspruch in Kaiserslautern ist auch Ausdruck der Nähe zwischen der amerikanischen Militärgemeinschaft in der Westpfalz und den örtlichen Behörden und Hilfsdiensten. Die gemeinsame Ausrichtung mit Einheiten aus Ramstein unterstreicht diese Verbindung. Aus Sicht der Beteiligten steht dabei nicht politische Deutung im Vordergrund, sondern ein kollektives, niederschwelliges Erinnern, das den Risiko- und Solidaritätsgedanken des Einsatzdienstes betont.

Die Angaben zu Ablauf und Beteiligung beruhen auf Mitteilungen der Organisatoren und übereinstimmenden regionalen Berichten. Konkrete Teilnehmerzahlen wurden nicht offiziell veröffentlicht. Klar ist: Der Treppenlauf im Fritz-Walter-Stadion verband in diesem Jahr erneut körperliche Anstrengung und stilles Gedenken – und setzte damit die lokale Erinnerungstradition fort.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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