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Kleinflugzeug stürzt auf A2 bei Burg ab – zwei Tote

Auf der Bundesautobahn 2 zwischen Burg und Lostau ist am Freitag ein Kleinflugzeug abgestürzt. Zwei Menschen starben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung übernimmt die Ermittlungen.

Kurzmeldung

Auf der Bundesautobahn 2 ist am Freitag zwischen den Anschlussstellen Burg-Zentrum und Lostau ein Kleinflugzeug abgestürzt. Nach Angaben der Polizeiinspektion Magdeburg geriet die Maschine beim Aufprall auf die Fahrbahn in Brand. Einsatzkräfte bargen zwei Tote aus dem Wrack. Die Identität der Verunglückten war am Abend noch ungeklärt.

Die Behörden sperrten die A2 im Bereich der Unfallstelle zeitweise in beide Fahrtrichtungen. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu löschen, die Unfallstelle zu sichern und Spuren zu sichern.

Zur Ursache des Absturzes lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung entsandte Ermittler aus Braunschweig und übernahm die Untersuchung. Die BFU wertet in solchen Fällen üblicherweise Wrackteile, Flugdaten, Wartungsunterlagen und Zeugenhinweise aus. Fragen zu einer möglichen straf- oder verkehrsrechtlichen Relevanz prüft parallel die Polizeiinspektion Magdeburg.

Der Unfall ereignete sich im Landkreis Jerichower Land nordöstlich von Magdeburg. Nach ersten amtlichen Informationen brannte das Flugzeug vollständig aus. Ob weitere Fahrzeuge auf der A2 in den Vorfall verwickelt waren, war zunächst unklar. Die Polizei bat Autofahrerinnen und Autofahrer, die Einsatzkräfte nicht zu behindern und keine Aufnahmen von der Unfallstelle zu verbreiten.

Bis zum Abend dauerten die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten an. Der betroffene Abschnitt der A2 sollte nach Abschluss der Lösch- und Aufräumarbeiten sukzessive wieder für den Verkehr freigegeben werden. Konkrete Angaben zum Flugzeugtyp, zum Kennzeichen sowie zu Abflugort und Ziel lagen noch nicht vor.

In Sachsen-Anhalt untersucht die BFU Unfälle in der zivilen Luftfahrt unabhängig. Erst ein vorläufiger Untersuchungsbericht liefert üblicherweise eine erste technische Einordnung; ein abschließender Bericht mit Ursachenanalyse folgt oft Monate später. Die Behörden mahnten, auf Spekulationen zu verzichten, bis belastbare Ergebnisse vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen