Baden-Württemberg

Kraichtal-Münzesheim: Auto erfasst Fußgänger – 51-Jähriger stirbt

In Kraichtal-Münzesheim ist am 29. Oktober ein 51-jähriger Fußgänger von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Polizei Karlsruhe ermittelt und sucht Zeugen.

In Kraichtal-Münzesheim ist am Abend des 29. Oktober 2026 ein 51-jähriger Fußgänger bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe ereignete sich der Unfall gegen 18 Uhr auf der Eppinger Straße am Ortsausgang von Münzesheim. Eine 45-jährige Fahrerin kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Fußgänger sowie mit mehreren Mülltonnen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin blieb vor Ort. Zu ihrem Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Aussagen zur Geschwindigkeit, zu möglicher alkoholischer Beeinflussung oder zu technischen Defekten des Fahrzeugs lagen am Folgetag nicht vor. Ebenso gab es keine gesicherten Hinweise auf äußere Einflüsse wie Glätte oder Sichtbehinderungen. Fest steht, dass der Zusammenstoß zu Beginn der Dunkelheit passierte und die Eppinger Straße am Abend abschnittsweise für Rettungs- und Sicherungsarbeiten gesperrt war.

Die Ermittler werten Spuren am Unfallort und Zeugenaussagen aus. Dabei geht es insbesondere um die Frage, warum das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abkam und ob der Fußgänger sich am Fahrbahnrand oder auf der Fahrbahn aufhielt. Konkrete rechtliche Bewertungen, etwa zu einer möglichen Strafbarkeit der Fahrerin, sind dem Ergebnis der laufenden Ermittlungen vorbehalten.

Der tödliche Unfall reiht sich in die landesweite Statistik von Kollisionen mit Fußgängerbeteiligung ein. In Baden-Württemberg weisen die Sicherheitsberichte der vergangenen Jahre regelmäßig darauf hin, dass Pkw an einem erheblichen Teil schwerer und tödlicher Unfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern beteiligt sind. Behörden betonen in diesem Zusammenhang die Bedeutung gut ausgeleuchteter Straßenränder, aufmerksamer Fahrweise in der Dämmerung und angepasster Geschwindigkeit auf Orts- und Landstraßen.

Weitere Angaben zu längerfristigen Verkehrsmaßnahmen in Kraichtal lagen zunächst nicht vor. Informationen zu möglichen zivil- oder strafrechtlichen Folgen werden nach Abschluss der Untersuchungen erwartet. Das Polizeipräsidium Karlsruhe kündigte an, über neue Erkenntnisse zu informieren und Hinweise aus der Bevölkerung auszuwerten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen