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Kupferdiebstähle im Landkreis Ludwigslust-Parchim: Anhänger und Schrott entwendet (11. September 2026)

In Kloddram und Parchim wurden nach Polizeiangaben am 11. September 2026 größere Mengen Kupfer entwendet. Die Ermittler des Polizeipräsidiums Rostock sichern Spuren und bitten um Zeugenhinweise.

Die Polizei meldete am 11. September 2026 zwei eigenständige Fälle von Kupferdiebstahl im Landkreis Ludwigslust-Parchim. In Kloddram bei Vellahn sei zwischen Dienstagmittag und Donnerstagmorgen ein Anhänger der Marke Vetter entwendet worden, der mit etwa 500 Kilogramm Kupfer beladen war. Der leere Anhänger wurde am Donnerstagmorgen wenige Kilometer entfernt bei Zühr aufgefunden; an der Aufhängung beziehungsweise am Radkasten stellten Ermittler Beschädigungen fest. Der Schaden wird von der Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Zeitgleich berichteten die Behörden von einem Einbruch auf das Firmengelände eines Fachbetriebs für Heizungs-, Sanitär- und Solaranlagen in Parchim (Straße Neuhofer Weiche). Dort hätten nach Angaben der Ermittler zwei vermummte Personen in der Nacht zu Donnerstag Kupfer- und Messingschrott von zwei Paletten in einen Transporter verladen. Videoaufnahmen zeigten demnach ein blaues Fahrzeug mit weiß-roter Warnmarkierung am Heck; die Kriminalpolizei sicherte Spuren und leitete Ermittlungsverfahren ein.

Beide Meldungen wurden vom Polizeipräsidium Rostock an die regionalen Dienststellen in Hagenow und Parchim weitergegeben. Die Ermittler bitten Zeugen, die Beobachtungen zu den Tatzeitpunkten oder dem beschriebenen Transporter machen können, sich bei den jeweiligen Dienststellen zu melden. Konkrete Festnahmen oder Hinweise auf die Verwertungswege des Materials nannten die Behörden bislang nicht.

Kupferdiebstähle treten in der Region wiederholt auf und werden von Polizei und Kommunen als wirtschaftlich relevante Straftaten eingeordnet: Kupfer ist mit Blick auf die hohe Materialnachfrage leicht verkäuflich und daher für organisierte Diebesbanden attraktiv. Vor diesem Hintergrund betonen Präventionsstellen der Polizei regelmäßig die Bedeutung technischer Sicherungen, verschlossener Lagerorte und einer zeitnahen Dokumentation von Materialbeständen.

Für betroffene Betriebe hat das eine doppelte Folge: Neben dem unmittelbaren Sachschaden drohen Unterbrechungen von Arbeitsabläufen und erheblicher Aufwand für Wiederbeschaffung und Versicherungsmeldungen. Die Landes- und Kommunalbehörden sowie Energieversorger beobachten zudem, dass Großdiebstähle von Kabeln und Schrott materialwirtschaftliche Folgen über die Einzelfälle hinaus haben können.

Tatsachenbehauptungen in diesem Text beruhen auf den am 11. September 2026 veröffentlichten Mitteilungen des Polizeipräsidiums Rostock und nachrichtlichen Zusammenfassungen regionaler Medien. Aussagen zu Prävention und Folgen sind allgemeine Einordnungen, die nicht spezifisch für die laufenden Ermittlungen sind. Prognosen über Ermittlungsergebnisse oder Verwertungswege des Materials wurden nicht getroffen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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