Mecklenburg-Vorpommern

Land gibt 1,2 Millionen Euro für neue Feuerwache in Binz frei

Mecklenburg-Vorpommern hat dem Ostseebad Binz einen Zuwendungsbescheid über 1,2 Millionen Euro für den Neubau der Feuerwache an der Proraer Chaussee übergeben. Ein Baubeginn ist noch nicht terminiert.

Das Ostseebad Binz hat am 26. September 2026 vom Land Mecklenburg-Vorpommern einen Zuwendungsbescheid über 1,2 Millionen Euro für den Neubau der Feuerwache an der Proraer Chaussee erhalten. Den Bescheid übergab nach übereinstimmenden Mitteilungen die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern. Vor Ort war Staatssekretär Heiko Miraß. Die Förderung ist Teil der landesweiten Programme zur Modernisierung der Feuerwehr- und Rettungsinfrastruktur.

Die Gemeinde plant, am Standort neben dem eigentlichen Feuerwehrgebäude auch eine Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes zu integrieren und ein Zivilschutzlager vorzusehen. Der jetzt übergebene Zuwendungsbescheid schafft die finanzielle Grundlage für nächste Planungsschritte. Aussagen zu einem verbindlichen Baubeginn, zum Gesamtbudget über die Landesmittel hinaus sowie zu bereits beauftragten Firmen liegen bislang nicht vor.

Als nächstes sind reguläre Planungs- und Vergabeverfahren zu erwarten, einschließlich baurechtlicher Prüfungen und Abstimmungen mit dem Katastrophenschutz. Die Gemeinde kündigt an, über Zwischenergebnisse zu informieren, sobald Entwurfsunterlagen vorliegen und Ausschreibungen starten können. Eine Prognose zum Fertigstellungstermin wurde nicht genannt.

Nach Angaben der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern reiht sich das Binzer Vorhaben in mehrere aktuelle Förderentscheidungen für Feuerwehren und Rettungsdienste im Land ein. Auch andere Kommunen erhalten Sonderbedarfszuweisungen, um Fahrzeughallen, Technikräume oder Leitstellen zu modernisieren. Der Landkreis Vorpommern-Rügen verweist in diesem Zusammenhang auf weitere Investitionen in die Gefahrenabwehr im Kreisgebiet. Die nun zugesagten 1,2 Millionen Euro ersetzen allerdings keine noch zu schließenden Finanzierungslücken: Die Gemeinde muss den Eigenanteil und ergänzende Mittel sichern, bevor Bauleistungen vergeben werden können.

Für die Freiwillige Feuerwehr in Binz ist die Entscheidung ein inhaltlicher Fortschritt: Das Projekt soll Einsatzabläufe bündeln und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst verbessern. Die räumliche Nähe von Feuerwehr, Rettungswache und Zivilschutzlager kann Wege verkürzen und Materialvorhaltung zentralisieren. Konkrete betriebliche Änderungen ergeben sich jedoch erst mit der Inbetriebnahme des Neubaus.

Die Übergabe des Bescheids erfolgte am Tag des 129. Geburtstags der Freiwilligen Feuerwehr, was die Gemeinde als symbolischen Zeitpunkt hervorhob. Unabhängig davon bleibt der weitere Fortgang abhängig von Planungsreife, Vergaben und Genehmigungen. Verbindliche Terminaussagen und Kostenstände über die bewilligten 1,2 Millionen Euro hinaus liegen derzeit nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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