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Landesgartenschau in Ellwangen endet – Stadt übernimmt Auenpark und Jagstabschnitt

Nach 164 Tagen ist die Landesgartenschau Ellwangen beendet. Die Stadt übernimmt den Auenpark und den ökologisch aufgewerteten Abschnitt der Jagst für die dauerhafte Nutzung.

Die Landesgartenschau Ellwangen ist nach 164 Tagen am Sonntag, 4. Oktober 2026, zu Ende gegangen. Mit dem Schlusstag beginnt die Phase der dauerhaften Nutzung: Die Stadt Ellwangen übernimmt den neu gestalteten Auenpark sowie einen ökologisch aufgewerteten Abschnitt der Jagst. Das bestätigten die Veranstalter und die Stadtverwaltung am Abend des Abschlusstages.

Kern des Projekts war die Renaturierung der Jagst im Stadtgebiet. Der Flusslauf wurde verlängert, strukturreicher gestaltet und in ein offenes Grünsystem eingebettet. Nach Angaben der Landesgartenschau-Gesellschaft und der zuständigen Behörden soll die neue Gewässerführung Hochwasserschutz und Artenvielfalt stärken und zugleich Flächen für Naherholung schaffen. Wege, Stege und Aufenthaltsbereiche bleiben als öffentlich zugänglicher Grünzug erhalten.

Mit dem Ende der Landesgartenschau Ellwangen 2026 geht die Verantwortung für Pflege, Verkehrssicherung und Weiterentwicklung der Anlagen auf die Stadt Ellwangen über. In den kommenden Monaten werden Stadtverwaltung, Land Baden-Württemberg und beteiligte Partner die längerfristigen Pflege- und Finanzierungskonzepte präzisieren. Fachlich im Vordergrund stehen der Erhalt der Renaturierung, eine naturschutzgerechte Pflege des Auenbereichs und die Abstimmung mit lokalen Vereinen und Verbänden.

Die Schau galt in Ellwangen als Stadtentwicklungsprojekt mit überregionaler Ausstrahlung. Nach Veranstalterangaben wurden während der Laufzeit mehrere tausend Einzelveranstaltungen organisiert, die Kultur, Bildung, Umweltpädagogik und regionale Angebote verbanden. Hotellerie, Gastronomie und Dienstleister im Ostalbkreis profitierten demnach von einer erhöhten Nachfrage. Genaue Gesamtkosten und belastbare Besucherzahlen für die gesamte Laufzeit lagen am Sonntagabend nicht vollständig vor; die Verantwortlichen sprachen gleichwohl von einem erfolgreichen Abschluss und verwiesen auf die sichtbaren Daueranlagen.

Finanziell waren für Vorbereitung und Umsetzung Investitionen im zweistelligen Millionenbereich veranschlagt. Diese Mittel flossen in den Auenpark, die Gewässerökologie, Wege und Brücken sowie die temporären Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen. Im Regiebetrieb der Stadt werden künftig Personal-, Pflege- und Instandhaltungskosten anfallen. Über mögliche weitere städtebauliche Anschlüsse an den Grünzug will die Stadt Ellwangen in einem nächsten Schritt entscheiden.

Die Bilanz zum Abschluss stützt sich auf Mitteilungen der Stadt Ellwangen, Aussagen der Landesgartenschau-Gesellschaft und regionale Berichte von SWR Aktuell vom 4. Oktober 2026. Prognosen über künftige Besucherströme oder konkrete Haushaltswirkungen bleiben vorläufig und sind derzeit nicht abschließend belegt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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