Bayern

Landratsamt meldet bessere Hygiene im Norma-Zentrallager Regenstauf

Nach einem Rattenbefall im Norma-Zentrallager in Regenstauf berichtet das Landratsamt Regensburg von klaren Fortschritten: Die jüngste Nachkontrolle ergab keine Fraßspuren oder Rattenkot mehr, bauliche Mängel wurden behoben.

Das Landratsamt Regensburg hat am 12. Oktober 2026 nach wiederholten Kontrollen eine deutliche Verbesserung der Hygienesituation beim Discounter Norma in Regenstauf festgestellt. In der jüngsten Nachkontrolle seien keine Fraßspuren oder Rattenkot mehr aufgefunden worden; zudem habe es keine Beanstandungen offener baulicher Mängel gegeben. Die Behörde führte die Kontrollen seit Ende September in kurzen Abständen fort.

Auslöser waren im August und Anfang September dokumentierte Funde, die einen Rattenbefall im Zentrallager Regenstauf belegten. Daraufhin erließ das Landratsamt Anfang September Auflagen und setzte Fristen zur Mängelbeseitigung. Gefordert wurden unter anderem die Reparatur defekter Rolltore, die Schließung von Wandöffnungen sowie ein abgestimmtes Konzept zur Schädlingsbekämpfung, das den Umgang mit Lebensmitteln, Verpackungen und Ködern regelt.

Laut Behörde wurden einzelne Punkte fristgerecht umgesetzt; inzwischen sind die baulichen Defekte abgeschlossen behoben. Bei einer Nachkontrolle am 16. September wurde der Befall noch in reduzierter Form festgestellt. In den folgenden Wochen seien, so das Landratsamt, fortschreitende Verbesserungen nachweisbar gewesen. Norma teilte mit, verunreinigte Waren seien ordnungsgemäß entsorgt und nicht an Filialen ausgeliefert worden. Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit dem Landratsamt Regensburg und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Der Fall lenkt den Blick auf die Praxis der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Bayern. Zuständig sind die kommunalen Behörden, die Betriebe anhand eines Risikoprofils einstufen. Bei erhöhtem Risiko sind engere Intervalle und Nachkontrollen vorgesehen. In der regionalen Debatte wird seit Längerem auf Unterschiede bei Kontrolldichte und personeller Ausstattung hingewiesen; verbindliche Änderungen am System sind bisher nicht beschlossen.

Für den Standort bleiben Folgeschritte möglich. Das Landratsamt Regensburg kündigte an, die Lage weiter zu beobachten und die Frequenz der Betriebskontrollen am Risiko auszurichten. Ob Maßnahmen wie Bußgelder, Zwangsmittel oder dauerhaft engmaschige Überwachung erforderlich sind, werde auf Basis der weiteren Befunde entschieden. Fest steht: Die Hygienemängel und der Rattenbefall beziehen sich auf frühere Feststellungen, die jetzt gemeldeten Verbesserungen auf die Ergebnisse der aktuellen Nachkontrolle am 12. Oktober 2026.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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