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Lego‑Brücke stürzt auf Bricking Bavaria in Augsburg zusammen – Rekordversuch vorerst gescheitert

Bei der LEGO‑Fanmesse Bricking Bavaria in der Messe Augsburg brach am 30. Oktober 2026 eine geplante, freitragende Schrägseilbrücke aus LEGO‑Steinen zusammen. Der Münchner Initiator Gerald Lasser und sein Team kündigten an, den Rekordversuch trotzdem…

Auf der Fan‑Ausstellung Bricking Bavaria in der Messe Augsburg stürzte am 30. Oktober 2026 eine für einen Weltrekord gedachten, freitragende Schrägseilbrücke aus LEGO‑Bausteinen zusammen. Der 55‑jährige Münchner Gerald Lasser hatte das Bauwerk in Anlehnung an die Öresundbrücke konstruiert; geplant war eine durchgehende Spannweite von knapp 17 Metern, errichtet aus rund 80.000 Lego‑Steinen. Der Zusammenbruch ereignete sich am Freitagnachmittag, dem vom Veranstalter als AFOL‑Tag bezeichneten Tag, an dem Fachbesucher und Aussteller präsent waren. Bricking Bavaria und Messe Augsburg bestätigten die Veranstaltungstermine und nannten den Aufbauort als Messe Augsburg, Hallen 6 und 7.

Gerald Lasser und sein Sohn Florian Lasser waren nach Angaben der Beteiligten unmittelbar vor Ort mit dem Wiederaufbau beschäftigt. Nach Videoaufnahmen, die von Lokalmedien verbreitet wurden, fiel ein zentrales Segment der Schrägseilbrücke zusammen; dabei gab es nach bisherigen Berichten keine Verletzten. Belastbare Angaben zur Ursache des Einsturzes lagen am Abend des 30. Oktober 2026 noch nicht vor. Vertreter der Ausstellung erklärten, der Rekordversuch sei dadurch zwar zurückgeworfen, aber nicht endgültig beendet; eine offizielle Begutachtung und gegebenenfalls eine erneute Aufbauaktion seien geplant.

Der Rekordanspruch richtete sich auf die „längste durchgehende, freitragende LEGO‑Schrägseilbrücke“; als Referenz gilt in den Berichten eine bisherige Spannweite von 16,9 Metern, die Lasser mit seinem Projekt übertreffen wollte. Ob und wie eine Anerkennung durch das Guinness‑Buch der Rekorde erfolgen kann, hängt von formalen Prüfungen ab; hierzu gibt es bislang keine Bestätigung.

Fachlich relevant ist, dass das Projekt erstmals in dieser Größe öffentlich aufgebaut werden sollte: Nach Angaben des Veranstalters wurde die Konstruktion bislang nicht als Ganzes getestet. Daraus folgt, dass sowohl Entwurfsannahmen als auch Anschlusstechniken und Materialverhalten unter realen Randbedingungen noch abschließend zu prüfen sind. Für die Ausstellung Bricking Bavaria, die am 31. Oktober und 1. November 2026 für Besucher geöffnet sein sollte, bedeutet der Vorfall einen organisatorischen und versicherungstechnischen Klärungsbedarf.

Faktisch belegt sind der Ort, die Veranstaltungsdaten und der Einsturz am 30. Oktober 2026; Aussagen zu Ursache, Verantwortlichkeiten und möglicher offizieller Rekordanerkennung bleiben vorläufigen Erklärungen der Beteiligten und weiteren Prüfungen vorbehalten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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