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Lehrermangel bleibt: Weniger Bewerber und steigender Bedarf stellen Schulen 2026 vor Probleme

Die Zahl der verfügbaren Lehrkräfte reicht laut amtlichen Prognosen nicht aus, um den Bedarf der Bundesländer kurzfristig zu decken. Ursachen sind rückläufige Absolventenzahlen, wachsende Schülerjahrgänge und schwierige Arbeitsbedingungen.

Bundesweit sorgt der anhaltende Lehrermangel zum Schuljahr 2026 für eine angespannte Personallage: Amtliche Prognosen und Bildungsstatistiken zeigen, dass in den kommenden Jahren deutlich mehr Stellen nachzubesetzen sind als durch Neuabsolventinnen und -absolventen erwartet werden. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und weitere amtliche Erhebungen benennen ein strukturelles Missverhältnis zwischen dem Bedarf der Bundesländer und dem Angebot an ausgebildeten Lehrkräften zum jetzigen Zeitpunkt. (Stand: 24. September 2026). ([kmk.org](https://www.kmk.org/downloads-dokumente/statistik/schulstatistik/einstellung-von-lehrkraeften.html?utm_source=openai))

Die Ursachen sind mehrschichtig. Erstens sinkt die Zahl derjenigen, die ein Lehramtsstudium abschließen; amtliche Daten des Statistischen Bundesamtes und der Bildungsberichterstattung dokumentieren rückläufige Absolventenzahlen in den vergangenen Jahren. Zweitens haben mehrere Bundesländer gleichzeitig steigende Schülerzahlen in bestimmten Altersstufen und Fachbereichen zu bewältigen, insbesondere bei Grundschulen und in Mangelfächern wie Mathematik und Naturwissenschaften. Drittens spielen Arbeitsbedingungen, Bezahlung und hoher Verwaltungsaufwand eine Rolle bei der Attraktivität des Berufsbildes. ([destatis.de](https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Fachkraefte/Bildung/_inhalt.html?utm_source=openai))

Konkrete Zahlenvarianten der KMK-Rechnungen zeigen, dass in der Periode 2026 bis 2029 der jährliche Bedarf an Neueinstellungen die prognostizierten Neuabschlüsse übersteigen kann; in einzelnen Jahren entsteht dadurch eine Unterdeckung, die sich regional unterschiedlich äußert. In der Praxis melden Schulleitungen vermehrt unbesetzte Planstellen und einen höheren Einsatz von Quer- und Seiteneinsteigerinnen und -einsteigern sowie Aushilfskräften. Einige Länder haben kurzfristig Sonderprogramme aufgelegt, um freie Stellen zu besetzen. ([kmk.org](https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Statistik/Dokumentationen/Dok_238_Bericht_LEB_LEA_2023.pdf?utm_source=openai))

Die Folgen sind profiliert: Schulen müssen Unterricht intern reorganisieren, Vertretungspläne ausweiten und in einigen Regionen Unterrichtsausfall oder reduzierten Fachunterricht in Kauf nehmen. Maßnahmen auf Länderebene reichen von verstärkter Werbung für das Lehramtsstudium über finanzielle Anreize bis zu befristeten Einstellungsvereinfachungen für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Experten weisen zugleich darauf hin, dass solche Maßnahmen kurzfristig Lücken mildern, die strukturellen Ursachen aber nur durch eine Kombination aus verlässlicher Personalplanung, Karriereperspektiven und verbesserten Arbeitsbedingungen langfristig adressiert werden können. ([kmk.org](https://www.kmk.org/en/kultusministerkonferenz/vertiefende-inhalte/lehrkraefte/lehrkraeftebedarf.html?utm_source=openai))

Tatsachen und zugeschriebene Aussagen in diesem Text beruhen auf Veröffentlichungen der Kultusministerkonferenz, des Statistischen Bundesamtes und aktuellen Berichten aus der Bildungsberichterstattung; Prognosen stammen aus den modellgestützten Vorausberechnungen der KMK. Aussagen zu lokalen Besetzungsproblemen variieren zwischen den Bundesländern und sind entsprechend unterschiedlich ausgeprägt. ([kmk.org](https://www.kmk.org/downloads-dokumente/statistik/schulstatistik/einstellung-von-lehrkraeften.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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