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Lkw-Brand in Neustadt beschädigt Brücken: B6 und Bahnstrecke gesperrt

Nach einem Lkw-Brand infolge einer beschädigten Gasleitung in Neustadt am Rübenberge bleiben die Bundesstraße 6 und die Bahnstrecke Richtung Nienburg seit dem 23. September gesperrt. Die Brücke der Nordstraße gilt als erheblich beschädigt.

Nach einem Brand unter zwei Verkehrsbauwerken in Neustadt am Rübenberge bleiben die Bundesstraße 6 und Teile der Bahnstrecke zwischen Hannover und Nienburg seit dem 23. September gesperrt. Auslöser war nach Angaben der Stadt eine bei Bauarbeiten beschädigte Gasleitung. Ausströmendes Gas entzündete sich, ein abgestellter Lastwagen geriet in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand, zwei anwesende Arbeiter blieben unverletzt.

Am Knotenpunkt queren sowohl die B6 als auch die Nordstraße die Bahntrasse. Beide Brücken wurden im Anschluss von Einsatzkräften, einem Brückensachverständigen und dem Technischen Hilfswerk geprüft. Die Stadtverwaltung teilte mit, die Brücke der Nordstraße sei erheblich beschädigt und bis auf Weiteres nicht passierbar. Auch die Bundesstraße 6 bleibt gesperrt. Für eine abschließende Bewertung seien zusätzliche Gutachten erforderlich; erst danach können Entscheidungen zu Sicherung, Teilfreigaben oder Umleitungen getroffen werden.

Der Bahnverkehr ist ebenfalls stark eingeschränkt. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden Oberleitungen beschädigt, in Fahrtrichtung Nienburg bestehen Sperrungen. Fern- und Regionalzüge werden gestrichen, umgeleitet oder durch Busse ersetzt. Die Deutsche Bahn stellte in Aussicht, dass frühestens am 25. September einzelne Abschnitte – konkret zwischen Wunstorf und Nienburg – teilweise wieder freigegeben werden könnten. Reisende sollen sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren.

Vor Ort arbeiten Stadt, Deutsche Bahn, Polizei, Energieversorger, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk zusammen. Die Ermittlungen zu Hergang und Verantwortlichkeiten bei der Anbohrung der Gasleitung laufen. Zur Schadenshöhe und zur voraussichtlichen Dauer der Sperrungen machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Hintergrund ist, dass für den Bereich bereits Planungen für Abriss und Neubau der betroffenen Brücken existierten. Nach Angaben der Stadt müssen Zeitpläne und Bauabläufe infolge der Brandschäden neu bewertet werden. Für den Straßenverkehr werden weiträumige Umleitungen eingerichtet. Pendler zwischen Hannover, Wunstorf und Nienburg müssen weiterhin mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Der aktuelle Stand der Sperrungen bezieht sich auf den Morgen des 25. September. Weitere Entscheidungen hängen von den ausstehenden Gutachten und der Instandsetzung der Bahninfrastruktur ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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