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Lkw stürzt bei Miltzow in den Graben – Rügenzubringer zeitweise gesperrt

Ein Sattelzug ist am frühen Morgen auf der B96 bei Miltzow verunglückt. Der Fahrer wurde leicht verletzt, Dieselkraftstoff trat aus; der Rügenzubringer war zeitweise gesperrt.

Nach einem Lkw-Unfall auf der Bundesstraße B96 bei Miltzow im Landkreis Vorpommern‑Rügen ist der Rügenzubringer am frühen Freitagmorgen zeitweise gesperrt worden. Nach Angaben der Polizei Mecklenburg‑Vorpommern geriet ein Sattelzug gegen 03:45 Uhr in Fahrtrichtung Stralsund von der Fahrbahn ab und kam im Straßengraben zum Stehen. Der 30‑jährige polnische Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

An dem Fahrzeug wurde ein Tank beschädigt, sodass Dieselkraftstoff austrat. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, dichtete auslaufende Flüssigkeiten ab und streute Bindemittel. Spezialfahrzeuge wurden zur Bergung des Sattelzugs angefordert. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die B96 abschnittsweise voll gesperrt und zeitweise einspurig am Ereignisort vorbeigeführt werden. Der Verkehr wurde vorübergehend umgeleitet. Der ADAC meldete bereits in den frühen Morgenstunden stockenden Verkehr im Bereich des Rügenzubringers.

Zur Unfallursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Fahrzeuge lagen am Morgen nicht vor. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zum Schadensumfang dauern an. Angaben zur Menge des ausgetretenen Dieselkraftstoffs konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht machen; eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nach Behördenangaben nicht. Ein Fachunternehmen übernahm die Reinigung der Fahrbahn, um Folgeunfälle zu vermeiden.

Der Abschnitt der B96 zwischen Miltzow und der Anschlussstelle zur Autobahn 20 gilt als stark befahrene Zubringerstrecke zur Hansestadt Stralsund und zur Insel Rügen. Insbesondere in den Morgenstunden und an Reisetagen kommt es dort regelmäßig zu dichterem Verkehr. Nach vergleichbaren Vorfällen in der Vergangenheit weisen Polizei und Rettungsdienste darauf hin, dass schon geringe Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe die Fahrbahn deutlich rutschig machen können und deshalb Sperrungen oder Geschwindigkeitsreduzierungen kurzfristig erforderlich sind.

Die Polizei Mecklenburg‑Vorpommern bat Verkehrsteilnehmende um Geduld und erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Einsatzstelle. Je nach Fortschritt der Bergung könne es im Tagesverlauf erneut zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen, hieß es am Morgen. Weitere Informationen zur Freigabe des Rügenzubringers sollten im Laufe des Tages folgen.

Stand: 30. Oktober 2026, Morgen

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen