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Lübecker Marienkirche schließt ab 2. November für Sanierung

St. Marien zu Lübeck wird ab 2. November 2026 für Innen- und Haustechnikarbeiten geschlossen. Die Gemeinde plant eine Sichtschutzwand mit Fenstern, durch die der Baufortschritt verfolgt werden kann.

Kurzmeldung

Die Mariengemeinde in Lübeck schließt St. Marien zu Lübeck ab dem 2. November 2026 für eine umfangreiche Sanierung. Nach Gemeindeangaben und übereinstimmenden Berichten regionaler Medien sind zunächst Arbeiten im Innenraum sowie an der Haustechnik vorgesehen. Die Gemeinde kalkuliert hierfür mit rund sieben Monaten, weitere Bauabschnitte können sich anschließen. Konkrete Abschlussdaten bleiben offen, weil Vergaben und Prüfungen noch laufen.

Das mittelalterliche Bauwerk gilt als Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik. Untersuchungen hatten gezeigt, dass Teile der Bausubstanz durch Witterungseinflüsse und die Spätfolgen früherer Kriegsschäden belastet sind. Geplant sind konservatorische Eingriffe an Decken- und Wandflächen, die Instandsetzung ausgewählter Ausstattungsstücke sowie der Einbau moderner technischer Anlagen zum langfristigen Schutz des Innenraums. Archäologische Begleituntersuchungen wurden vorbereitet und sollen die Bauphase begleiten.

Vor der Südervorhalle wird eine etwa 20 Meter hohe Staubschutzwand errichtet. In die Konstruktion sind Fenster integriert, die Passantinnen und Passanten Einblicke in die Baustelle ermöglichen. Der reguläre Eingangsbereich bleibt während der Arbeiten gesperrt. Zentrale Gottesdienste sollen, soweit es die Sicherheit zulässt, verlagert oder punktuell zugänglich gehalten werden. Für die laufenden Gottesdienste sind Ausweichorte vorgesehen; die Briefkapelle wird voraussichtlich als Ersatzraum dienen.

Die Hansestadt Lübeck, kirchliche Förderkreise und die Gemeinde tragen die Finanzierung. Die Gemeinde spricht von einem Vorhaben im zweistelligen Millionenbereich und hat Spenden- und Erlösaktionen angekündigt. Dazu zählt die Versteigerung eines Teils des historischen Gestühls zugunsten der Sanierung. Vertreter der Gemeinde werben um Verständnis für unvermeidliche Einschränkungen während der Bauzeit und verweisen zugleich auf den Nutzen für den langfristigen Erhalt des denkmalgeschützten Bauwerks.

Nicht alle Details stehen fest. Die veranschlagte Dauer der ersten Bauphase ist eine Arbeitsplanung der Gemeinde; regionale Medien nennen teils längere Zeiträume für die Gesamtsanierung. Verbindliche Zahlen und ein abschließender Termin sollen nach Abschluss der Vergaben und der Feinplanung kommuniziert werden. Klar ist: Ab dem 2. November beginnt eine sichtbare Bauphase an einem der prägenden Sakralbauten Norddeutschlands.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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