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Ludwig‑Maximilians‑Universität München bestätigt Datenzugriff nach Hackerangriff am 16. September 2026

Die Ludwig‑Maximilians‑Universität München meldet in einer Pressemitteilung vom 19. September 2026 einen unbefugten Zugriff auf ein zentrales Immatrikulationssystem. Ermittlungen laufen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt.

Kurzmeldung

Die Ludwig‑Maximilians‑Universität München hat in einer Pressemitteilung am 19. September 2026 einen Datenschutzvorfall bestätigt: Am 16. September 2026 sei in einem zentralen System ein unbefugter Zugriff festgestellt worden. Nach den bislang vorliegenden Angaben konnten Angreifer offenbar Stammdaten abrufen, die im Zusammenhang mit Immatrikulationen gespeichert waren. Die Hochschule teilt mit, Manipulationen an den Daten seien verhindert worden; weitergehende Untersuchungen laufen. (Pressemitteilung LMU)

Nach Angaben der Universitätsleitung betreffen die abgerufenen Informationen identifizierende Angaben wie Namen und Geburtsdaten, Kontaktangaben einschließlich Adressen und in Einzelfällen Telefonnummern sowie LMU‑E‑Mail‑Adressen. In einigen Fällen seien auch Bankdaten, beispielsweise IBAN und Kontoinhaber, betroffen gewesen. Die Universität gibt an, dass derzeit nicht abschließend geklärt sei, wann der Zugriff begonnen hat und wie lange er andauerte; das Ereignis sei am 16. September 2026 identifiziert worden.

Technisch wird der Vorfall nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landeskriminalamt und externen Spezialisten forensisch untersucht. Die Hochschule hat das betroffene Immatrikulationssystem abgeschaltet und erste Gegenmaßnahmen eingeleitet. Betroffene Studierende und Mitarbeitende werden gebeten, verdächtige Kontaktversuche per E‑Mail, Telefon oder SMS zu melden und Sicherheitsmaßnahmen wie Passwortwechsel umzusetzen.

Rechtlich weist die Universität auf Meldepflichten nach Artikel 34 der Datenschutzgrundverordnung hin und informiert über mögliche Folgen wie Identitätsmissbrauch oder betrügerische Zahlungsanforderungen. Die Pressemitteilung der Hochschule enthält Empfehlungen zum Schutz persönlicher Daten und kündigt an, Angehörige der Universität unverzüglich zu informieren, sobald gesicherte neue Erkenntnisse vorliegen.

Ob es Verbindungen zu anderen bekannt gewordenen IT‑Angriffen gibt oder weitere Hochschulsysteme betroffen sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Universität betont, dass bislang keine belastbaren Hinweise vorliegen, wonach Daten bereits in öffentlich zugänglichen Quellen veröffentlicht worden seien. Eine weitergehende forensische Untersuchung soll Klarheit über Umfang und Ursache des Vorfalls bringen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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