Kurzmeldung
Nach einer Polizeikontrolle in Ludwigshafen am 2. Oktober 2026 ist eine zuvor in den Rhein geworfene Pistole geborgen worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz am 6. Oktober mit. Demnach hatte ein 59-Jähriger gegen 17:40 Uhr auf der Rheinschanzenpromenade während einer Kontrolle plötzlich eine Schusswaffe gezogen und in den Rhein geworfen. Die eingesetzten Kräfte überwältigten den Mann, fesselten ihn und setzten die Durchsuchung fort.
Bei der Kontrolle stellten die Beamtinnen und Beamten Amphetamin und Cannabisprodukte sicher. Mit Unterstützung der Feuerwehr Ludwigshafen wurde die Schusswaffe kurz darauf aus dem Rhein geborgen und sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Frankenthal durchsuchten Ermittler anschließend die Wohnung des Beschuldigten. Dabei fanden sie weitere geringe Mengen der genannten Betäubungsmittel.
Insgesamt wurden den Angaben zufolge rund 8 Gramm Amphetamin und rund 15 Gramm Cannabisprodukte sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 59-Jährige entlassen. Gegen ihn wird wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Cannabisgesetz und das Waffengesetz ermittelt. Zu Art und Herkunft der Pistole sowie zu einer möglichen waffenrechtlichen Erlaubnis machten die Behörden in ihrer Mitteilung keine Angaben.
Die Behörden schildern den Ablauf als dynamische Lage an einem viel frequentierten Uferabschnitt. Durch das rasche Eingreifen der Kräfte sei der Mann unter Kontrolle gebracht und die Waffe für eine kriminaltechnische Untersuchung gesichert worden. Angaben zu möglichen Zeuginnen und Zeugen oder weitergehenden Maßnahmen, etwa einer waffenrechtlichen Überprüfung, blieben zunächst offen. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz dauern an.
Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Rheinschanzenpromenade in Ludwigshafen. Die Mitteilung über den Einsatz und die nachfolgenden Maßnahmen veröffentlichten Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz am Dienstag, dem 6. Oktober 2026. Ein konkreter Tatverdacht über den Besitz hinaus oder Hinweise auf weitere Straftaten wurden in der gemeinsamen Meldung nicht benannt. Die Behörden kündigten an, über wesentliche neue Erkenntnisse zu informieren.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).