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Lührmann übernimmt Verkauf von Galeria-Immobilien in Heilbronn, Ulm und Aachen

Am 29. Oktober 2026 ist die Maklerfirma Lührmann mit dem Verkauf dreier Galeria-Standorte in Heilbronn, Ulm und Aachen beauftragt worden – ein Schritt mit Folgen für die Innenstädte.

Am 29. Oktober 2026 ist die Maklerfirma Lührmann mit dem Verkauf von Galeria-Immobilien in Heilbronn, Ulm und Aachen beauftragt worden. Die Mandatierung betrifft zentrale Warenhausstandorte und wurde übereinstimmend von mehreren Fach- und Regionalmedien berichtet, darunter Tagesschau, Westdeutscher Rundfunk und Immobilien Zeitung. Lührmann hat seinen Sitz in Düsseldorf.

Fakt ist: Der Auftrag zielt auf den Eigentümerwechsel beziehungsweise die Repositionierung der großflächigen Innenstadtgebäude. Konkrete Kaufpreise, Zeitpläne oder bereits benannte Erwerber sind bislang nicht veröffentlicht. Für laufende Miet- und Pachtverhältnisse liegen öffentlich keine einheitlichen Angaben vor. Die betroffenen Kommunen prüfen, welche planungsrechtlichen und denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen Umnutzungen ermöglichen oder begrenzen.

Hintergrund: Nach mehreren Insolvenzen und Eigentümerwechseln in der Warenhausbranche werden bundesweit Galeria-Standorte neu geordnet. Die wirtschaftliche Lage des Segments bleibt angespannt, auch wegen gestiegener Finanzierungskosten und regulatorischer Anforderungen an Energieeffizienz. Das berührt die drei Städte unterschiedlich: Marktfähigkeit und Entwicklungskosten hängen von Lagequalität, Bausubstanz und städtebaulichen Zielen ab.

Zugeschriebene Einschätzungen aus der Branche zeichnen ein gemischtes Bild. Einerseits gelten innenstadtnahe Warenhäuser als „städtische Schlüsselflächen“, die Frequenz und Nutzungsmischung prägen; Umnutzungen mit Kombinationen aus Handel, Büros, Wohnen, Kultur und Gastronomie sind erprobt. Andererseits warnen Marktbeobachter vor begrenzter Käufernachfrage für großflächige Objekte sowie vor hohen Investitionen für technische Ertüchtigungen und nachhaltige Umbauten. Diese Bewertungen sind Einschätzungen, keine gesicherten Prognosen für die drei Standorte.

Für Heilbronn, Ulm und Aachen folgt nun ein mehrstufiger Prozess: Bestandsaufnahme von Verträgen, Gebäudezustand und Genehmigungslage; gegebenenfalls vorhabenbezogene Bebauungs- oder Erhaltungssatzungen; Verhandlungen zwischen Eigentümern, potenziellen Investoren und Kommunen. Entscheidungen zu Mieterhalt, Zwischennutzungen und Bauphasen bestimmen, wie stark die Innenstadt übergangsweise belastet wird. Ein Verkauf allein trifft keine Nutzungsentscheidung, setzt sie aber in Gang.

Unklar bleibt vorerst, ob kurzfristige Änderungen im laufenden Betrieb folgen. Die weitere Dynamik hängt davon ab, ob Investoren integrierte Konzepte vorlegen, die die städtischen Leitbilder für die Zentren von Heilbronn, Ulm und Aachen aufgreifen. Erst mit konkreten Kaufverträgen und Bauanträgen wird absehbar, welche Rolle die ehemaligen Warenhausflächen künftig übernehmen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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