Die Max-Brauer-Allee in Hamburg-Altona bleibt nach Angaben der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und der Deutschen Bahn länger gesperrt als geplant. Anlass sind abschließende Asphaltarbeiten, die nach dem Einhub der neuen Sternbrücke erforderlich sind. Die Verlängerung der Sperrung wurde am 15. Oktober 2026 bestätigt und betrifft weiterhin den Abschnitt zwischen Stresemannstraße und Schulterblatt.
Laut den Mitteilungen verzögern wechselhafte Witterungsbedingungen und die enge zeitliche Staffelung der drei Asphaltschichten den Bauablauf. Regen und starke Temperaturschwankungen erfordern Nachbesserungen, um die geforderte Qualität der Fahrbahndecke zu sichern. Die Bauleitung betont, aus Gründen der Verkehrssicherheit und Haltbarkeit keine Abstriche an der Ausführung zu machen.
Die Sperrung war bereits für den Schwerlasttransport und den millimetergenauen Einbau der Sternbrücke im Juli 2026 ausgeweitet worden und führte zu umfangreichen Umleitungen. Busverbindungen wurden temporär angepasst; betroffen waren unter anderem die Buslinie 3, die Xpresslinie X3 und die Buslinie 15. Laut LSBG blieben Anliegerzufahrten erreichbar. Die nun verlängerte Sperrung belastet weiterhin den Verkehr im Umfeld und führt zu Mehrverkehr auf den Ausweichrouten.
Behörde und Deutsche Bahn stellen die Wiederfreigabe der Max-Brauer-Allee für Mitte bis Ende Oktober 2026 in Aussicht; ein genauer Termin bleibt witterungsabhängig. Grundstückszufahrten und Rettungswege seien gewährleistet, erklärten die Verantwortlichen.
Hintergrund: Der Austausch der Sternbrücke ist Teil eines größeren Infrastrukturprojekts zur Erneuerung einer zentralen Bahnbrücke über den Kreuzungsbereich Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee. Der Einhub der neuen Brücke erfolgte Ende Juli 2026. Anschließend folgen Gleisanschlüsse, Oberleitungsarbeiten und die Wiederherstellung des Straßenraums. Der Zeitplan wird von der Koordinierung zwischen Deutscher Bahn, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und der städtischen Verkehrsbehörde bestimmt.
Folgen und Interessen: Kurzfristig trifft die verlängerte Sperrung vor allem Pendlerinnen und Pendler in Altona sowie den öffentlichen Nahverkehr. Mittel- bis langfristig sollen die Arbeiten die Leistungsfähigkeit des Schienenknotens und die Verkehrssicherheit im Bereich der Sternbrücke verbessern. Aussagen zu zusätzlichen Kosten oder weiteren Verzögerungen liegen derzeit nicht belastbar vor und müssten bei den zuständigen Stellen erfragt werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).