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Medizinische Universität Lausitz in Cottbus startet im Oktober mit 36 Studierenden

Zum Wintersemester 2026/27 beginnt in Cottbus der Medizinstudiengang mit 36 Erstsemestern. Land und Universität bereiten Klinik- und Campusstrukturen für den Start vor.

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus nimmt zum Wintersemester 2026/27 den Lehrbetrieb auf. Nach Angaben des Landes Brandenburg und der Hochschule beginnen im Oktober 2026 zunächst 36 Studierende mit dem Fach Humanmedizin. Der Starttermin und die Kohortengröße sind von der Landesregierung und der Universität wiederholt bestätigt worden.

Zentraler Baustein ist die Einbindung des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus als Universitätsklinikum. Das Land Brandenburg hat das Klinikum in Landesträgerschaft überführt und verknüpft die Klinikstrukturen mit Lehre und Forschung der neuen Universität. Ziel ist es, die medizinische Versorgung in der Lausitz zu stärken und zugleich Ärztinnen und Ärzte für Brandenburg auszubilden. Als inhaltliche Schwerpunkte werden Gesundheitssystemforschung und die Digitalisierung des Gesundheitswesens genannt.

Der Aufbau erfolgt gestuft. Nach dem ersten Jahrgang sollen in den folgenden Semestern weitere Kohorten hinzukommen, sodass Kapazitäten für Studium und Forschung schrittweise wachsen. Die Universität verweist auf ein Modellcurriculum und interprofessionelle Lehrformate, die den Studiengang prägen sollen. Konkrete Ausbauzahlen für den Endzustand, Zeitachsen für Personal- und Infrastruktur sowie die Finanzierung der weiteren Phasen sind in Konzeptpapieren des Landes und der Hochschule umrissen und sollen etappenweise umgesetzt werden.

Der Standort Cottbus ist dabei wissenschaftlich regional vernetzt. Die BTU Cottbus-Senftenberg bleibt als Technische Universität ein Partner im Wissenschaftsraum, ohne dass dies die Trägerschaft der Medizinischen Universität verändert. Zuständig für die hochschulpolitische Steuerung ist auf Landesebene das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Zu unterscheiden sind belegte Fakten und abgeleitete Erwartungen: Fest steht der Studienstart im Oktober 2026, die Zahl von 36 Erstsemestern, die Integration des Carl-Thiem-Klinikums als Universitätsklinikum und die genannten Forschungsausrichtungen. Offen bleiben Details zur langfristigen Finanzierung einzelner Ausbaustufen, zum vollständigen Stellenplan für Professuren und Mittelbau sowie zur konkreten Taktung beim Ausbau der Studienplätze. Aussagen über künftige Effekte auf die regionale Fachkräftesicherung sind als Prognosen zu werten. Dass die Verantwortlichen Versorgungseffekte betonen, folgt dem politischen Ziel, die Lausitz als Gesundheitsstandort zu stärken; der tatsächliche Beitrag wird sich erst mit zunehmender Zahl an Jahrgängen und der Verzahnung von Klinik, Lehre und Forschung belegen lassen.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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