Mecklenburg-Vorpommern

MeLa in Mühlengeez endet mit starkem Zulauf in Tierhallen und beim Reitturnier

Die Landwirtschaftsmesse läuft seit 10. September und endet heute in Mühlengeez. Tierhallen und das Programm Pferd+Hund ziehen besonders viele Gäste an; erstmals sind Aussteller aus Luxemburg dabei.

Die MeLa in Mühlengeez geht heute zu Ende – mit spürbar starkem Andrang in den Tierhallen und am Vorführring. Seit dem 10. September präsentiert die größte Landwirtschaftsausstellung in Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben der Veranstalter ein breites Programm aus Zucht, Technik und regionaler Vermarktung. Im Mittelpunkt des Publikumsinteresses stehen Tierpräsentationen sowie das Reit- und Springturnier Pferd+Hund.

Die Messeleitung beziffert das Ausstellerfeld auf 872 Unternehmen aus elf Ländern. Erstmals sind Anbieter aus Luxemburg vertreten, darunter Futtermittelhersteller. Die internationale Beteiligung werten Ausrichter und Verbände als Zeichen für die Bedeutung der MeLa als nordostdeutsche Branchenplattform. Konkrete Abschlusszahlen zu Besucherinnen und Besuchern sowie zu Geschäften werden nach Messeschluss erwartet; Zwischentöne fallen je nach Verband unterschiedlich aus.

In den Tierhallen zeigen 255 Züchterinnen und Züchter Tiere aus 161 Rassen. Als „Tier der MeLa 2026“ wurde das Rauwolliges Pommersches Landschaf benannt, eine regionaltypische, gefährdete Nutztierrasse. Landestierschauen, die Landeselitestutenschau und Wettbewerbe des Züchternachwuchses strukturieren das Zuchtprogramm. Nach Angaben der Veranstalter verbindet die Schau Information über Tierwohl und Erhalt alter Rassen mit Einblicken in moderne Tierhaltung.

Parallel läuft das Reit- und Springturnier Pferd+Hund im Vorführring. Gezeigt werden Prüfungen verschiedener Disziplinen sowie Vorführungen mit Hunden. Der Doppelcharakter aus Fachwettbewerben und publikumsnahen Programmpunkten soll sowohl die professionelle Reiterei als auch Familien und Betriebe aus der Region ansprechen. Ergebnisse stehen für die Berichterstattung der MeLa nicht im Vordergrund; sportliche Ranglisten werden gesondert veröffentlicht.

Wirtschaftlich verstehen Land und Branche die MeLa als Schaufenster für Agrar- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und Verbände betonen die Funktion der Messe für Vernetzung, Auftragsanbahnung und Wissenstransfer – insbesondere zu Futtermitteln, Tierzucht, Landtechnik und ländlichen Dienstleistungen. Der Norddeutscher Rundfunk verweist in seiner Regionalberichterstattung auf die Rolle der Tierhallen als konstanten Publikumsmagneten.

Die Angaben zu Umfang, Programm und internationalen Teilnahmen beruhen auf Mitteilungen der Messeleitung und auf regionalen Berichten. Der heutige Schlusstag bildet den aktuellen Anlass; belastbare Endzahlen zu Besucheraufkommen und wirtschaftlichen Effekten werden nach Abschluss der MeLa veröffentlicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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