Angela Merkel hat am 25. September 2026 in Augsburg den Elisabethpreis der Caritas entgegengenommen und in ihrer Dankesrede zu Mitmenschlichkeit und gesellschaftlicher Solidarität in Deutschland aufgerufen. Der Festakt fand im Goldenen Saal des Rathauses statt. Nach übereinstimmenden Berichten und Angaben der Organisatoren stellte die ehemalige Bundeskanzlerin die Verantwortung jedes Einzelnen für ein respektvolles Miteinander heraus.
Vergeben wird die Auszeichnung vom Caritasverband für die Diözese Augsburg. Der Verband begründete die Ehrung mit Merkels langjährigem Einsatz für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Elisabethpreis soll Projekte und Persönlichkeiten würdigen, die soziale Verantwortung sichtbar machen und Engagement fördern. Konkrete politische Forderungen oder finanzielle Zusagen waren mit der Auszeichnung nach Angaben der Veranstalter nicht verbunden; im Mittelpunkt standen Appelle und das Zeichen der Anerkennung.
Die Verleihung war Teil der Caritas-Aktionstage 2026 in Augsburg. Nach Verbandsangaben dienen die Aktionstage der Vernetzung von Wohlfahrtsverbänden, lokalen Initiativen und Kommunalpolitik. Begleitend wurden bis Ende September öffentliche Formate angeboten. Dazu zählte ein Familientag auf dem Moritzplatz, der den Zugang zu Beratung und ehrenamtlichen Angeboten erleichtern sollte. Der Verband betonte, die Sichtbarkeit sozialer Themen in der Stadtgesellschaft stärken zu wollen.
Die Preisvergabe an eine frühere Regierungschefin verleiht der Debatte über Solidarität zusätzliche Aufmerksamkeit. In Reaktionen vor Ort wurde hervorgehoben, dass die Auszeichnung gesellschaftliche Initiativen in der Region symbolisch aufwertet und Kooperationen zwischen Trägern der Sozialarbeit und Kommune fördert. Zugleich machten Vertreterinnen und Vertreter der Caritas deutlich, dass aus Reden keine unmittelbaren politischen Entscheidungen folgen. Ob Vorschläge aufgegriffen werden, liege bei Gesetzgebern und Verwaltung auf Landes- und Bundesebene.
Zeitpunkt, Ort und Anlass des Festakts sowie die Begründung der Auszeichnung wurden von BR24 und dem Caritasverband bestätigt. Inhalte der Dankesrede wurden in den vorliegenden Berichten zusammengefasst wiedergegeben. Vollständige Redetexte lagen zunächst nicht öffentlich vor; weitergehende Detailfragen zu Formulierungen oder möglichen Folgemaßnahmen bedürfen daher zusätzlicher Auskünfte der Veranstalter.
Die Veranstaltung unterstreicht, dass die Caritas mit dem Elisabethpreis eine Brücke zwischen sozialem Ehrenamt, professioneller Hilfe und politischer Öffentlichkeit schlagen möchte. Der Fokus in Augsburg lag auf dem Leitmotiv der Solidarität – als Aufgabe für Verbände, Kommunen und Zivilgesellschaft gleichermaßen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).